Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Mines, Sums + Maps

16. Mai 2013

Nicht zuletzt durch die Möglichkeiten der Webtechnologien, die Platzierung relevanter Forschungsdaten und (freier) Ressourcen im Netz, entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Angebote, die bibliographische Daten statistisch aufbereitet und mit weiteren angereichert haben. Die meisten dieser Tools arbeiten mit Daten aus PubMed.

Einige im Überblick:

  • Authormapper
    “…searches journal articles and book chapters and plots the location of the authors on a map.”
  • COREMINE medical
    “Explore Connections, Build your Biomedical Mindmap. find people who do the same as you do, find connections between diseases, drugs, genes…, find articles and hits based on official synonyms “
  • gopubmed
    “…searching is now sorted”
  • MEDSUM
    “…a free webtool that allows you to research and generate statistics on scientists, journals, and the biomedical literature itself. It is a live literature-summary interface, feeding directly off the current MEDLINE/PubMed database.”
  • PubReminer
    “Detailed analysis of PubMed Search results.”

[COREMINE gesehen bei ZBMED]

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ICD-10-GM: neue FAQ

10. Mai 2013

Das DIMDI teilt mit:

“ICD-10-GM: neue FAQ zu I70.23 und I70.24

Wir haben eine neue FAQ zur Unterscheidung von Ulzeration (I70.23) und Gangrän (I70.24) bei peripher arterieller Verschlusskrankheit veröffentlicht.”

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Akutschmerztherapie (neuer HTA-Bericht)

7. Mai 2013


Das DIMDI teilt mit:

Akutschmerztherapie – noch keine klinische Routine
Jeder Patient hat Anspruch auf Linderung seiner Schmerzen. Viele Krankenhäuser behandeln akute Schmerzen jedoch noch nicht optimal. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des DIMDI die Effektivität der Akutschmerztherapie in Krankenhäusern untersucht haben. Sie zeigen, dass eine effiziente Behandlung akuter Schmerzen wirksam ist und Kosten spart.

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Datenbank für die Pflege

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet eine Datenbank an, die

wissenschaftlich begleitete und evidenzbasierte Projekte und Studien im Bereich der Pflege und Versorgung hilfebedürftiger, pflegebedürftiger sowie behinderter Menschen in unterschiedlichen Versorgungs- und Pflegesituationen

beinhaltet. Bisher sind 406 Projektbeschreibungen, die sich auf laufende sowie bereits durchgeführte Studien und Projekte ab dem Jahr 2000 in Deutschland beziehen, erfasst.

Die Datenbank bietet neben der Volltextsuche verschiedene Filter zum Eingrenzen der Abfrage an, z.B. nach Forschungsfeld, Region oder Mittelgebern.

Weitere Ressourcen zur Pflege finden Sie in unseren Linktipps.

 

[via BBUM]

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Neuer HTA-Bericht: Versorgungsmängel in Pflegeheimen

18. März 2013

Das DIMDI teilt mit:

HTA-Bericht: Hinweise auf Versorgungsmängel in Pflegeheimen

Wissenschaftler haben jetzt Hinweise auf fachärztliche Versorgungsmängel bei Pflegeheimbewohnern mit Demenz und Diabetes in Deutschland gefunden. Im Auftrag des DIMDI hatten sie die Versorgung in Pflegeheimen auf Basis wissenschaftlicher Studien untersucht. Verglichen mit entsprechenden Leitlinien bestehen demnach mögliche Unter- bzw. Fehlversorgungen.”

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Systematische Reviews

19. Februar 2013

Systematische Reviews (auch Systematische Übersichtsarbeiten) sind ein Publikationstyp, der wissenschaftliche Erkenntnisse bewertet und zusammenfasst. Bei Systematischen Reviews im Bereich der Medizin werden alle relevanten klinischen Studien zu einer konkreten medizinischen Fragestellung recherchiert, anschließend bewertet, um dann die wichtigsten Ergebnisse der derzeitigen wissenschaftlichen Forschung zu dieser Fragestellung zusammen zu fassen.

Die Erstellung einer Systematischen Übersichtsarbeit erfolgt zumeist im Team und geschieht nach einer bestimmten, nämlich systematischen Methode. Außerdem werden diese Arbeiten regelmäßig aktualisiert. Die bekannteste Organisation in diesem Zusammenhang ist die Cochrane Collaboration, eine weltweit tätige Non-profit-Organisation, die sich dem Erstellen von Systematischen Übersichtsarbeiten im Bereich der Medizin verschrieben hat und dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Systematische Reviews sind besonders hilfreich für Ärzte, denen nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung steht.

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Neuer HTA-Bericht: Schreiambulanzen

14. Januar 2013

Das DIMDI teilt mit:

HTA-Bericht zu Schreiambulanzen: Was hilft Eltern und Babys?

Wissenschaftler haben im Auftrag des DIMDI verschiedene Ansätze untersucht, die exzessives Schreien bei Kindern verringern sollen. Zu den dabei betrachteten Schreiambulanzen finden sie keine Studiendaten, die deren Wirksamkeit nachweisen. Für einzelne Maßnahmen jedoch belegen Studien positive Effekte: So können bestimmte Ernährungsveränderungen, Akupunktur oder psychologische Ansätze das Schreiverhalten verbessern.”

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DIMDI: amtliche ATC-Klassifikation für 2013

Das DIMDI teilt mit:

DIMDI veröffentlicht amtliche ATC-Klassifikation mit DDD für 2013

Ab sofort erhalten Sie die 10. aktualisierte amtliche Fassung der Anatomisch-Therapeutisch-Chemischen Klassifikation (ATC-Klassifikation) inklusive definierter Tagesdosen (DDD). Sie tritt am 1. Januar 2013 in Kraft. Das DIMDI bietet die Klassifikation online zum kostenfreien Download an.”

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Neue Datenbank zu Gleichstellungsfragen

29. November 2012

Das Resource and Documentation Centre (RDC) des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) bietet seit diesen Sommer eine neue Datenbank mit internationalen Ressourcen zu Genderthemen an. Das Pilotprojekt startete mit dem Thema “geschlechtsspezifische Gewalt” und wurde in Zusammenarbeit von fünf europäischen Dokumentationszentren und Bibliotheken, die sich mit Genderfragen beschäftigen, und dem RDC kreiert:

  • Aletta – E-Quality: the institute for gender equality and women’s history (Amsterdam)
  • Amazone – Resource Centre for Equality between Women and Men (Brüssel)
  • Cid-Femmes – Centre d’Information et de Documentation des Femmes (Luxemburg)
  • Gender Library – Humboldt-Universität zu Berlin
  • KVINNSAM- National Resource Library for Gender Studies (Göteborg)
  • RDC – EIGE Resource & Documentation Centre (Vilnius)

Diese Datenbank stellt bisher über 26.000 Publikationen aus dem Zeitraum 1980-2011 zum Pilotthema in mehreren Sprachen bereit. Dieses wird inhaltlich sehr breit widergespiegelt: von physischer Gewalt gegenüber Frauen und Kindern, über sexuelle Gewalt, Zwangsheirat. Hierunter finden sich auch Publikationen zu sozialmedizinischen und psychologischen Themen.

Die Suche bietet optimale Filtermöglichkeiten (Sprache, Publikationstyp, freier Online Zugriff, Zeitraum etc.) und mehrere Optionen zur Trefferverwaltung (Export, Speichern, RSS).

Die gemeinsame Arbeit an dieser Datenbank soll in Zukunft mit weiteren Themen und weiteren Institutionen fortgesetzt werden.

[via oplbb]

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Hirsch, was ist der Index mein?

23. November 2012

Einigen von Ihnen ist eventuell schonmal der Hirschfaktor oder der h-index zu Ohren gekommen – nein, es ist keine Zahl zur Messung der gegessenen Waldtiere in der kulinarischen “Wildsaison” – es ist ein Parameter, mit dem die persönliche Forschungstätigkeit angegeben werden kann. Den Namen hat dieser Parameter vom Physiker J.E. Hirsch, der zum Thema erstmals 2005 einen Artikel veröffentlichte.

Der Erfinder des Indexes stellt 2007 nach seiner Untersuchung fest:

“In summary, we found that the h index appears to be better able to predict future achievement than the other three indicators—number of citations, number of papers, and mean citations per paper—with achievement defined by either the indicator itself or the total citation count, N c.” (10.1073/pnas.0707962104)

Ein Autor hat einen Hirschfaktor oder h-index „h“, wenn h von seinen insgesamt N Publikationen mindestens h-mal zitiert wurde, also ein h-index von 5 bedeutet, dass fünf der publizierten Artikel fünf Mal zitiert wurden.

Merkmale des h-index:

  • Er ist ein Parameter des persönlichen Forschungsimpakts – im Gegensatz zum Impact Faktor, der nur etwas über die Zeitschriften aussagt, aber nichts über den Artikel oder Forscher.
  • Er ist leicht zu verstehen und zu berechnen.
  • Er ist sehr viel einfacher zu kalkulieren als der „individuelle Impact Faktor“
  • Der h-index gleicht statistische Ausreißer aus: Artikel, die sehr oft oder sehr selten zitiert wurden, fallen nicht ins Gewicht.

Aus diesen und weiteren Gründen (bspw. einem allgemeinen Unbehagen ggü. dem IF-System) hat der h-index in den letzten Jahren eine weite Verbreitung gefunden.

Berechnung
Als Datengrundlage zur Berechnung des h-index dienen meistens die Datenbanken Scopus und Web of Science, aber auch Google Scholar und PubMed werden benutzt.

Als älteste Zitationsdatenbank bietet Web Of Science die Berechnung des h-index ebenfalls an, die mit den Daten bis 1987 zurückgeht. Für die Berechnung des h-index folgen Sie diesen Schritten:

1. Startseite > Web of Science auswählen
2. Web of Science > Author Search
3. hier den Wissenschaftler, für den der h-index bestimmt werden soll, eingeben
4. Bei mehreren, gleichnamigen Autoren: Alle Eintragungen eines Autors anhaken (oder – falls zu viele Treffer – erst einmal die Liste nach Resaerch Areas, Organizations-Enhanced, Years, Countries, Source eingrenzen = REFINE ).
5. CREATE CITATION REPORT auswählen (rechts über erstem Artikel)
6. Der AUTHOR H-INDEX steht rechts neben den Grafiken.

[vgl.  Med-Magazin der Zweigbibliothek Medizin Münster, Ausgabe 1/2012]

Weitere Informationen: http://www.umm.uni-heidelberg.de/bibl/emedien/jcr.html
Ansprechpartner: Volker Braun, Nina Waldkirch

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