Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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BMBF fördert klinische Studien + systematische Übersichtsarbeiten

8. Mai 2013

 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam getragene Förderprogramm “Klinische Studien” wurde verlängert.

“Gefördert werden können prospektive, interventionelle und konfirmatorische
Studien zum Wirksamkeitsnachweis von neuartigen therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahren sowie von Verfahren zur Sekundärprävention. Ebenfalls können
systematische Reviews gemäß internationaler Standards gefördert werden.”

Unsere Ressourcen zur Suche nach klinischen Studien:
www.umm.uni-heidelberg.de/bibl/literatursuche/klinischestudien.html

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All Trials – Kampagne

25. April 2013

Seit Januar 2013 läuft die weltweite Kampagne “AllTrials – All Trials Registered. All Results Reported“, in der aufgerufen wird, sich für die zeitnahe und vollständige Veröffentlichung aller Daten aus klinischen Studien auszusprechen. All Trials

“The AllTrials initiative was launched in January 2013 to draw attention to the issue of unreported trial data. Thousands of clinical trials have been conducted from which no or limited data have been made available; data critical to enabling doctors and regulators to make informed decisions about treatment. This is a serious problem for evidence-based healthcare researchers (…) because we need all the evidence about a treatment to understand its risks and benefits. Without a complete picture of trial results available, information is lost, bad treatment decisions may be made, opportunities for better and more effective treatment are missed, and trials are repeated unnecessarily, duplicating effort and wasting resources.”

(aus dem CEO Update der Cochrane Collaboration vom April 2013)

AllTrials wird in Deutschland vom Deutschen Cochrane Zentrum, dem IQWIG (Insitut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheistwesen) und MEZIS (Initiative unbestechlicher Ärtztinnen und Ärzte) unterstützt.

Link zur deutschen Übersetzung der Petition.

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Einladung zur Veranstaltung: Besser entscheiden durch gesichertes Wissen

18. April 2013

Die Bibliothek lädt Wissenschaftler, Ärzte und Mitarbeiter aus der Pflege herzlich zu einer Veranstaltung zur Evidenzbasierten Medizin ein:

 

Um eine Anmeldung per E-Mail (möglichst bis 24.04.) wird gebeten: bibliothek@medma.uni-heidelberg.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung

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Workshop zu Open Access in der europäischen Forschungsförderung

21. März 2013

Open Access in der europäischen Forschungsförderung:  

Workshop an der UB Heidelberg am 9.4.2013

open access logo

“Aktuell gibt es über 100 EU-finanzierte Forschungsprojekte, an denen Wissenschaftler der Universität Heidelberg beteiligt sind. Die EU empfiehlt die Forschungsergebnisse aus diesen Projekten Open Access zu publizieren. Die Förderrichtlinien zahlreicher Projekte enthalten sogar eine Open-Access-Verpflichtung. Für das 2014 beginnende achte Forschungsrahmenprogramm der EU Horizon 2020 ist überdies die Einführung eines flächendeckenden Open-Access-Mandats geplant.

Zur wachsenden Bedeutung von Open Access in der europäischen Forschungsförderung veranstaltet die Universitätsbibliothek am 9. April einen Workshop, der sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität richtet.”

Weitere Informationen zu Workshop & Anmeldung.

 

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Interaktive Grafik zur evidenzbasierten Entscheidungsfindung in der Medizin

12. März 2013

Diese interaktive Grafik des Institute of Medicine (einer unabhängigen Non-profit-Organisation, die zur U.S. National Academy of Sciences gehört) verdeutlich wie evidenzbasierte Entscheidungen in der Medizin getroffen werden können. Die englischsprachige Grafik zeigt einzelne Schritte auf und beschreibt diese genauer, wenn man sie anklickt.

 

Systematic Reviews and Clinical Practice Guidelines improve Healthcare Decision Making

Weitere Linktipps zu:

Evidenzbasierte Medizin
Systematische Reviews
Leitlinien

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Workshop: Systeme für die minimalinvasive Chirurgie

11. März 2013

Die Mannheimer Fraunhofer Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie (PAMB) veranstaltet am 14. März 2013 einen Workshop zum Thema Systeme für die minimalinvasive Chirurgie.Dieser wird von Wissenschaftlern der Fraunhofer Projektgruppe PAMB zusammen mit Ärzten der Medizinischen Fakultät gestalten, die an gemeinsamen Entwicklungen forschen.

Es können alle Interessierten kostenlos teilnehmen, eine formlose Anmeldung per E-Mail ist erwünscht (tabea.harth@ipa.fraunhofer.de).

“Schlagworte wie Roboter, Manipulatoren und Assistenzsysteme haben in der Medizin eine erstaunliche Halbwertszeit. Trotz einer ganzen Reihe von Rückschlägen und Unternehmen mit kometenhaftem Aufstieg und Verschwinden zeigt sich bei den Anwendern des da Vinci-Manipulators erstmals ein positives Bild abseits von technischer Neugier. Gleichzeitig regen Single-Port, NOTES aber auch die Vorboten der Molekularen Intervention die Diskussion um eine neue Instrumentengeneration an, deren Funktionalität wesentlich umfassender ist, aber kein Roboter oder Manipulator sein muss. [...]“

Weitere Informationen und das detaillierte Programm: http://www.ipa.fraunhofer.de

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Cochrane Collaboration wird 20!

6. Februar 2013

Die Cochrane Collaboration

feiert 2013 Ihren

20. Geburtstag.

Das ganze Jahr über wird es alle 2 Wochen ein Videos über die Arbeit der Cochrane Collaboration geben:

http://anniversary.cochrane.org/

Die kurzen Videos (5-10 Minuten lang) bestehen hauptsächlich aus fast einhundert Interviews, die mit Cochrane Mitarbeitern weltweit geführt wurden. Die Videos sind auf Englisch, im Youtube Menü unten rechts können jedoch Untertitel aus verschiedenen Sprachen ausgewählt werden.

YouTube Channel der Cochrane Collaboration mit allen Videos

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Neue und Top Cochrane Reviews

8. Januar 2013

 

Neue und überarbeitete Reviews in der Cochrane Library:

Eine nach einzelnen Fachgebieten oder Krankheitsformen angelegte Übersicht bietet Orientierung über die im eigenen Tätigkeitsfeld neu publizierten systematischen Reviews.

Die Top 10 der systematischen Reviews der letzten 30 Tage:

  1. Zinc for the common cold
  2. Vaccines to prevent influenza in healthy adults
  3. Gabapentin for chronic neuropathic pain and fibromyalgia in adults
  4. Vitamin C for preventing and treating the common cold
  5. The more popularly known ‘Liberation procedure’ for treatment of venous stenoses (CCSVI) in the brain of MS sufferers
  6. Cranberries for preventing urinary tract infections
  7. Statins for the primary prevention of cardiovascular disease
  8. Treatment for ulnar neuropathy at the elbow
  9. Nebulized hypertonic saline solution for acute bronchiolitis in infants
  10. Antioxidant supplements for prevention of mortality in healthy participants and patients with various diseases

Cochrane Reviews sind systematische Übersichtsarbeiten, die möglichst alle zu einer bestimmten medizinischen Intervention relevanten Studien und Forschungsergebnisse zusammenfassen. Sie werden von der Cochrane Collaboration, einem weltweiten Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Ärztinnen und im Gesundheitswesen Tätigen, erstellt.

Unsere Linktipps zu Systematischen Reviews und klinischen Studien.

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Hirsch, was ist der Index mein?

23. November 2012

Einigen von Ihnen ist eventuell schonmal der Hirschfaktor oder der h-index zu Ohren gekommen – nein, es ist keine Zahl zur Messung der gegessenen Waldtiere in der kulinarischen “Wildsaison” – es ist ein Parameter, mit dem die persönliche Forschungstätigkeit angegeben werden kann. Den Namen hat dieser Parameter vom Physiker J.E. Hirsch, der zum Thema erstmals 2005 einen Artikel veröffentlichte.

Der Erfinder des Indexes stellt 2007 nach seiner Untersuchung fest:

“In summary, we found that the h index appears to be better able to predict future achievement than the other three indicators—number of citations, number of papers, and mean citations per paper—with achievement defined by either the indicator itself or the total citation count, N c.” (10.1073/pnas.0707962104)

Ein Autor hat einen Hirschfaktor oder h-index „h“, wenn h von seinen insgesamt N Publikationen mindestens h-mal zitiert wurde, also ein h-index von 5 bedeutet, dass fünf der publizierten Artikel fünf Mal zitiert wurden.

Merkmale des h-index:

  • Er ist ein Parameter des persönlichen Forschungsimpakts – im Gegensatz zum Impact Faktor, der nur etwas über die Zeitschriften aussagt, aber nichts über den Artikel oder Forscher.
  • Er ist leicht zu verstehen und zu berechnen.
  • Er ist sehr viel einfacher zu kalkulieren als der „individuelle Impact Faktor“
  • Der h-index gleicht statistische Ausreißer aus: Artikel, die sehr oft oder sehr selten zitiert wurden, fallen nicht ins Gewicht.

Aus diesen und weiteren Gründen (bspw. einem allgemeinen Unbehagen ggü. dem IF-System) hat der h-index in den letzten Jahren eine weite Verbreitung gefunden.

Berechnung
Als Datengrundlage zur Berechnung des h-index dienen meistens die Datenbanken Scopus und Web of Science, aber auch Google Scholar und PubMed werden benutzt.

Als älteste Zitationsdatenbank bietet Web Of Science die Berechnung des h-index ebenfalls an, die mit den Daten bis 1987 zurückgeht. Für die Berechnung des h-index folgen Sie diesen Schritten:

1. Startseite > Web of Science auswählen
2. Web of Science > Author Search
3. hier den Wissenschaftler, für den der h-index bestimmt werden soll, eingeben
4. Bei mehreren, gleichnamigen Autoren: Alle Eintragungen eines Autors anhaken (oder – falls zu viele Treffer – erst einmal die Liste nach Resaerch Areas, Organizations-Enhanced, Years, Countries, Source eingrenzen = REFINE ).
5. CREATE CITATION REPORT auswählen (rechts über erstem Artikel)
6. Der AUTHOR H-INDEX steht rechts neben den Grafiken.

[vgl.  Med-Magazin der Zweigbibliothek Medizin Münster, Ausgabe 1/2012]

Weitere Informationen: http://www.umm.uni-heidelberg.de/bibl/emedien/jcr.html
Ansprechpartner: Volker Braun, Nina Waldkirch

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Podcasts der Cochrane Library

31. Oktober 2012

Die Cochrane Library stellt regelmäßig ausgewählte Systematische Übersichtsarbeiten (Systematic Reviews) als Podcast vor. Anbei die Podcasts der Issue 10:

  • New Collaborative care for depression and anxiety problems – Listen
  • Combined pharmacotherapy and behavioural interventions for smoking cessation – Listen | Read Review
  • Cranberries for preventing urinary tract infections – Listen | Read Review
  • Vaccines for preventing herpes zoster in older adults – Listen | Read Review
Systematische Übersichtsarbeiten fassen relevante Studien zu einer klinischen Fragestellung zusammen und stellen die qualitativ wichtigsten Ergebnisse der derzeitigen Forschung dar. Systematic Reviews sind besonders hilfreich für Ärzte und Wissenschaftler, denen nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung steht.
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