29. April 2013
(Quelle: GMS-News vom 29.04.2013)


Das Online-Journal der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), ehemals “GMS Krankenhaushygiene Interdisziplinär”, erscheint ab sofort unter dem neuen Namen “GMS Hygiene and Infection Control”.
Die medizinische Fachzeitschrift “GMS Krankenhaushygiene Interdisziplinär” wurde 2006 in dem Bewusstsein gegründet, dass grundlegende Themen der Krankenhaushygiene nur in einem interdisziplinären Ansatz behandelt und gelöst werden können. Seit ihrer Gründung wurden konsequent fachlich breit gestreute Themen zum Infektionsschutz und zur Verbesserung des Patientenschutzes vor vermeidbaren Infektionen im Gesundheitsbereich veröffentlicht. Seit 2008 ist die Zeitschrift in PubMed gelistet. Aufgrund des regen Interesses hat sich “GMS Krankenhaushygiene Interdisziplinär” als eine der relevanten Publikationsorte für fachlich unterschiedliche krankenhaushygienische Aspekte im Mitteleuropäischen Raum etabliert.
Da zunehmend internationale Forschungsgruppen ihre Ergebnisse in der Zeitschrift veröffentlichen, hat sich der interdisziplinäre Charakter in erfreulicher Weise international ausgeweitet. Aufgrund dieser wachsenden Internationalisierung der Zeitschrift haben sich Herausgeber und Verlag entschlossen, diesem Umstand Rechnung zu tragen und den Namen der Zeitschrift einem internationalen Leserpublikum zugänglich zu machen. Ab 2013 erscheint die Zeitschrift nun unter dem Namen “GMS Hygiene and Infection Control”.
Weitere Informationen finden Sie hier.
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8. April 2013
(Quelle: GMS-News – 05.04.2013)
Zusätzlich zur kostenfreien Online-Ausgabe bei gms kann eine Druckausgabe der Zeitschrift bei einem Print-on-Demand-Anbieter bestellt werden.
GMS Zeitschrift für Medizinische Ausbildung, die Open-Access-Zeitschrift der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA), ist ab sofort in zwei neuen Formaten erhältlich: in gedruckter Form im Print-on-Demand-Verfahren sowie in einer für E-Book-Reader optimierten PDF-Version. Bei beiden Erscheinungsformen kann zwischen deutscher oder englischer Sprache gewählt werden, da alle Beiträge in beiden Sprachen erscheinen.
Ergänzende Informationen finden Sie hier.
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21. März 2013
| Open Access in der europäischen Forschungsförderung:
Workshop an der UB Heidelberg am 9.4.2013 |
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“Aktuell gibt es über 100 EU-finanzierte Forschungsprojekte, an denen Wissenschaftler der Universität Heidelberg beteiligt sind. Die EU empfiehlt die Forschungsergebnisse aus diesen Projekten Open Access zu publizieren. Die Förderrichtlinien zahlreicher Projekte enthalten sogar eine Open-Access-Verpflichtung. Für das 2014 beginnende achte Forschungsrahmenprogramm der EU Horizon 2020 ist überdies die Einführung eines flächendeckenden Open-Access-Mandats geplant.
Zur wachsenden Bedeutung von Open Access in der europäischen Forschungsförderung veranstaltet die Universitätsbibliothek am 9. April einen Workshop, der sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität richtet.”
Weitere Informationen zu Workshop & Anmeldung.
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20. Dezember 2012

PubMed Central (PMC), die Datenbank, in der freie verfügbare elektronische Artikel des biomedizinischen Bereichs und den Lebenswissenschaften zur Verfügung stehen, hat den PubReader veröffentlicht, mit dem die PMC-Artikel auf Tablets und anderen mobilen Endgeräten optimiert gelesen werden können.
Mittlerweile kann in 1.198 Zeitschriften und über 2, 6 Mio Artikeln gesucht werden. PMC-Artikel werden auch in der PubMed-Ergebnisliste auf der rechten Seite angezeigt.

Weitere Informationen zum PubReader und PMC.
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29. Oktober 2012
(Quelle: GMS-News – 25.10.2012)
Dieses Sonderheft der Zeitschrift GMS Psycho-Social-Medicine ist die erste Veröffentlichung von NWIn (NetzWerk INanspruchnahme), einem wissenschaftlichen Netzwerk zur Inanspruchnahme gesundheitsbezogener Versorgung in Deutschland, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird (Förderkennzeichen: JA-1849, 1-1). Über 30 Wissenschaftler vor allem aus der Medizinischen Soziologie arbeiten zu verschiedenen Themen der Inanspruchnahme auf der Basis des Verhaltensmodells der Inanspruchnahme gesundheitsbezogener Versorgung von Ronald M. Andersen als gemeinsamer theoretischer Basis zusammen. Das Sonderheft enthält einen systematischen Überblicksartikel zu diesem international einflussreichen Modell, einen Überblick über die Vergleichbarkeit großangelegter Bevölkerungssurveys in Deutschland bzgl. der Prävalenzschätzung der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen sowie Artikel aus den Bereichen Adipositas, Rheuma, Prävention/Gesundheitsförderung und unterstützende Angebote für pflegende Angehörige. Für 2013 ist ein Herausgeberband mit dem Arbeitstitel “Health care utilization in Germany: Theory, methodology, and outcomes” zur Veröffentlichung bei Springer Science and Business Media in Vorbereitung.
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24. Oktober 2012

Die Universität Heidelberg hat eine eigene Open Access-Plattform: HeiDOK – der Heidelberger Dokumentenserver. Damit wird den Angehörigen der Universität die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsergebnisse kostenlos im Sinne des Open Access zu veröffentlichen.
“Als Angehörige/r der Universität Heidelberg können Sie Ihre wissenschaftliche Publikation (bspw. Zeitschriftenartikel, Monographie, Studie, Report etc.) oder Hochschulschrift (Dissertation, Habilitation, Bachelor- oder Masterarbeit, Diplom- oder Magisterarbeit), Vortrag, Konferenzbericht, etc. elektronisch veröffentlichen.” (HeiDOK)
Hierfür können Sie sich registrieren und Ihre Publikationen selbstständig hochladen. Aktuell enthält HeiDOK über 12.000 Publikationen mit freiem Zugang zum elektronischen Volltext der Heidelberger Fakultäten.
Die Mannheimer Medizinische Fakultät kommt bisher auf 1986 Publikationen, Spitzenreiter ist davon das Dekanat mit 1951 Publikationen. Dies lässt jedoch nicht auf die rege Publiaktionstätigkeit der Mitarbeiter schließen: es handelt sich hierbei um die Dissertationskurzfassungen der an der Mannheimer Medizinischen Fakultät verfassten Dissertationen. Doktoranden, die sich bisher gefragt haben, was mit der auf der CD-ROM gespeicherten Kurzfassung passiert, wissen es spätestens jetzt: Der Nachweis Ihrer Dissertation ist damit weltweit verfügbar und dauerhaft archiviert.

Weitere Informationen:
Neu seit 22.10.2012: Auf der Startseite können Sie gleich in den Publikationen der Heidelberger Fakultäten browsen, die neuesten Einträge werden angezeigt und Sie können sich direkt über Aktuelles aus dem Bereich Open Access informieren lassen.
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23. Oktober 2012

Aus Anlass der International Open Access Week 2012 wird John Willinsky (Stanford University), einer der prominentesten internationalen Protagonisten der Open Access-Initiative morgen abend, am 24.10.2012 um 19 Uhr in Heidelberg über die Entwicklung wissenschaftlicher Kommunikation mit besonderem Fokus auf Open Access sprechen: Revolutionizing Academic Publishing? The Open Access Challenge. Interessierte können sich online anmelden.
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22. Oktober 2012

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Im medizinischen Bereich ist Open Access durch die Aktivitäten von Zeitschriftenverlagen und durch mehrere Faktendatenbanken verankert, trotzdem ist das Bewusstsein bei Autoren und Wissenschaftlern für den Umgang mit den eigenen Publikationen hinsichtlich der eigenen Rechte noch rudimentär: Ende Oktober findet wieder die Internationale Open Access Week statt, um auf freien Zugang zur wissenschaftlichen Information aufmerksam zu machen. Dies bietet Gelegenheit, sich als Autor zu informieren. |
Als AutorIn stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Ihre Publikationen Open Access zu veröffentlichen. Prinzipiell gibt es zwei Wege: die Golden Road und die Green Road. Autoren, die von der DFG gefördert werden, können die im Rahmen der Einzelförderung bzw. koordinierter Programme eingeworbene Publikationspauschale nutzen, um die bei der Veröffentlichung in Open Access-Zeitschriften ggf. erforderlichen Artikelbearbeitungsgebühren zu finanzieren. Seit 2009 können zudem Universitäten Mittel für Publikationen ihrer Wissenschaftler in Open Access-Zeitschriften bei der DFG beantragen (Pressemitteilung).
Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen soll auf EU-Ebene als allgemeiner Grundsatz im Forschungsförderungsprogramm „Horizont 2020” (2014-2020) verankert werden. D.h., dass ab 2014 alle Artikel, die mit Hilfe der Förderung durch „Horizont 2020” zustande gekommen sind, innerhalb von 6 bzw. 12 Monaten frei zugänglich sein müssen (oa.net).
Eine Übersicht zu Open Access-Aktivitäten, Verlagen, Zeitschriften u. a. in der Medizin bietet die deutsche Plattform Open Access.net.
10. Oktober 2012

Abb.: gemeinfrei (Wikimedia Commons)
Holger Bleich und Joerg Heidrich, haben im c’t-Magazin* (Heft 21 / 2012) unter dem Titel Fotofallen: Juristische Klippen bei der Veröffentlichung von Bildern im Web einen lesenswerten Beitrag zu rechtlichen Bedingungen bei der Veröffentlichung von Bildern im Internet geschrieben. Dabei wird der Fokus gelegt auf die (manchmal engen und oft unbekannten) Grenzen des Urheberrechts und wie kostspielige Abmahnverfahren zu vermeiden sind.
Das Risiko eines Abmahnverfahrens betrifft jeden: wer bspw. via Facebook, Flickr oder Twitter Bilder hochlädt und so im Internet öffentlich – d.h. einem größeren Personenkreis – zugänglich macht.
Die Autoren raten in ihrem Artikel was zu beachten ist; zusammengefasst kommt dabei heraus:
Meiden Sie Bildmaterial aus unbekannter Quelle. Beziehen Sie fremde Bilder wann immer möglich aus seriösen Quellen, also etwa von den genannten etablieren Stock-Photo-Agenturen. Um dubiose Angebote, die ihre Fotos oder Grafiken als „royalty free“ und kostenlos anpreisen, sollten Sie einen großen Bogen machen. Dahinter verbergen sich oft Abzocker, die Sie im Nachhinein zur Kasse bitten wollen. Gewöhnen Sie sich an, unter jede verwendete Abbildung einen Copyright- oder Quellenhinweis zu platzieren.
[Beitrag via Aktuelles der Zweigbibliothek Medizin der WWU Münster]
* Das c’t Magazin können Sie im Fakultätsnetz online über die EZB lesen.
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13. Juli 2012
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Der Open Access-Verlag PLoS kündigte Anfang der Woche
im PLoS Blog seine 50.000ste Publikation innerhalb
von 11 Jahren an. |
PLoS (Public Library of Science) ist ein nichtkommerzieller Open-Access-Verlag,
“der 2001 unter maßgeblicher Beteiligung des Medizin-Nobelpreisträgers und ehemaligen Direktors der National Institutes of Health Harold Varmus mit dem Ziel gegründet wurde, qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften, vergleichbar mit Science oder Nature, herauszubringen.
Als erste Zeitschrift wurde im Oktober 2003 die Zeitschrift PLoS Biology gegründet, gefolgt von PLoS Medicine in 2004, deren Impact-Faktoren ein hohes wissenschaftliches Niveau dokumentieren (2009: 12.9 bzw. 13.1). Ihnen folgten mittlerweile fünf weitere Zeitschriften, die im Science Citation Index sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Referateorganen und Zitationsdatenbanken ausgewertet werden.” (oa.net)
Bei den fünf weiteren Zeitschriften handelt es sich um
Neben den sieben Zeitschriften kreiert PLoS zwei Hubs
und Collections, das heißt, zu einem bestimmten Thema werden die in den PLoS-Zeitschriften veröffentlichten Artikel gebündelt.
Die PLoS Blogs verschiedener Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten kommentieren die aktuellen Diskurse und Forschungsthemen in der Medizin, “it is a network for discussing science and medicine in public. This platform covers topics in research, culture, and publishing.”