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Ziele der Arbeitsgruppe Somatoviszerale Sensorik
und Schmerz

Diese Arbeitsgruppe sieht ihre wesentliche Aufgabe in der Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Erforschung des somatosensorischen Systems. Hierunter fallen alle funktionellen Untersuchungen zur afferenten Innervation der Haut, der Knochen, der Gelenke, der Muskulatur, der Hirnhäute, der Blutgefäße und der Eingeweideorgane. Entsprechend den Arbeitsgebieten der gegenwärtigen Mitglieder liegt der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe zur Zeit im Bereich der Schmerzforschung.

Schmerz ist ein mehrdimensionales Phänomen. Ansätze zur Aufklärung der peripheren und zentralen Mechanismen der Transduktion und Verarbeitung von Signalen, die zur Schmerzwahrnehmung führen oder sie beeinflussen können, sind daher vielfältig. Sie erfordern den Einsatz von neurophysiologischen, pharmakologischen, histologischen, molekularbiologischen, verhaltenspsychologischen, informationstheoretischen und bildgebenden Methoden. Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Forschergruppen, die entweder grundlagenorientiert, z.B. mit tierexperimentellen und zellphysiologischen Ansätzen, oder klinisch orientiert, z.B. mit Probanden und Patienten, an Teilaspekten der Schmerzforschung arbeiten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist daher von ganz wesentlicher Bedeutung und soll durch die Aktivitäten unserer Arbeitsgruppe gefördert werden.

Das Gerüst der Aktivitäten der Arbeitsgruppe ist eine Symposiumsreihe, die im Rahmen der Jahrestagungen der Deutschen Physiologischen Gesellschaft veranstaltet wird. Die bisherigen und zukünftigen Symposien dieser Reihe sind auf dem schwarzen Brett der Arbeitsgruppe verzeichnet. Darüber hinaus halten wir den Kontakt zu anderen Arbeitsgruppen und Fachgesellschaften mit überlappenden Interessensgebieten. Zur Zeit sind dies die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes und die International Association for the Study of Pain. Mitglieder der Arbeitsgruppe "Somatoviszerale Sensorik und Schmerz" beteiligen sich an der Organisation der Tagungen dieser Fachgesellschaften und vertreten innerhalb der Gesellschaften die Interessen der Physiologie.

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