Das Speiseröhrenkarzinom und Tumore des
Speiseröhren-Magen-Überganges
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Prof. Dr. P.
Hohenberger
Insbesondere beim Speiseröhrenkarzinom und beim
Karzinom des Speiseröhren-Magen-Überganges ist das Therapie-Spektrum in den
letzten Jahren um die neoadjuvante Therapie (Kombination aus Chemotherapie und
Bestrahlung mit nachfolgender Operation) erweitert worden. In Abhängigkeit vom
Tumorstadium führen wir diese Therapie in Zusammenarbeit mit der III.
Medizinischen Klinik und dem
Institut für klinische Radiologie durch.
In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden,
dass durch diese Therapieform die Überlebenszeiten verbessert werden können.
Die zeitliche Verzögerung der Operation um etwa 6 Wochen ist dabei unter
Berücksichtigung der Langzeitergebnisse durchaus vertretbar.
Alle bei diesen Erkrankungen zur Anwendung kommenden operativen
Verfahren werden hier in Mannheim durchgeführt.
Präoperative Untersuchungen bei Ösophaguskarzinomen:
Endoskopie mit histologischer Sicherung
Endosonographie
Bronchoskopie bei Tumoren im oberen und mittleren Drittel der
Speiseröhre
Computertomographie (mit Kontrastmittelgabe) des Thorax und des
Abdomens, bei cervikalem Sitz auch des Halses
Magen-Darm-Passage mit Barium
Röntgen-Thorax
Sonographie des Abdomens
Lungenfunktionsanalyse
Labor mit Blutbild, Albumin, Nierenretentionswerten, Leberwerten
Arterielle Blutgasanalyse
Bei Patienten mit kardialer Anamnese, Echokardiographie, evtl.
Belastungs-EKG oder Stress-Echokardiographie