Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Medizinische Fakultät Mannheim
Chirurgische Klinik
Universitätsklinikum Mannheim
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            Transplantationszentrum Mannheim

 

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 Organ und Erkrankungen Postmortale Transplantation Lebendnierentransplantation Leistungsdaten Fragen
 


Leistungsdaten
 

Zentrumsentwicklung

Warteliste

Studien

Qualitätssicherung

Ergebnisse

 

Zentrumsentwicklung:

Seit 1989 werden im Mannheimer Zentrum Nierentransplantationen durchgeführt. Bis zum 30.04.2006 wurden 347 Nierentransplantationen vorgenommen. Seit 1997 ist die Lebendspende ein fester Bestandteil im Transplantationsprogramm, bei dem die minimal invasive Nierenentnahme („Schlüssellochoperation“) effizient zum Einsatz kommt. Neben der Nierentransplantation wird auch die kombinierte Nieren-Pankreastransplantation in geeigneten Fällen durchgeführt (siehe Bauchspeicheldrüsentransplantation). 1999 wurde die erste kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation bei einer Patientin mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus durchgeführt. Unter den drei ersten Kliniken in Deutschland hat das Mannheimer Transplantationszentrum im Jahre 2004 erfolgreich die blutgruppeninkompatible Nierentransplantationen (d.h. Nierentransplantation bei Blutgruppenunverträglichkeit) nach entsprechender Vorbehandlung des Empfängers eingeführt. Damit ist in der Lebendspende für viele Patienten der Weg frei für eine zeitnahe Nierentransplantation trotz Blutgruppenunverträglichkeit.

 

  Transplantationszahlen 1992 bis April 2006

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 Warteliste:

Die Warteliste des Mannheimer Transplantationszentrums umfasst derzeit 162 gemeldete Dialysepatienten, die über EUROTRANSPLANT für eine Nierentransplantation registriert wurden.

 

Wartelistenentwicklung seit 1993 bis April 2006

 Studien:

Laufende multizentrische klinische Studien, die im Mannheimer Transplantationszentrum koordiniert werden, helfen unseren Patienten in Zukunft ein bestmögliches Langzeitergebnis zu erzielen. Dabei kommt der interdisziplinären Zusammenarbeit der einzelnen Fachabteilungen (Chirurgie, Nephrologie, Endokrinologie, Urologie und Intensivmedizin) unter „einem Dach“ eine ganz besondere Bedeutung zu.

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Qualitätssicherung:

 Als erste Universitätsklinik in Deutschland erhielt Mannheim 2004 die KTQ Zertifizierung. Im Rahmen der Qualitätssicherung (in Kooperation mit der BQS, Bundesamt für Qualitätssicherung) arbeitet das Mannheimer Team an der Etablierung eines einheitlichen Standards und kann über die prospektive Erfassung sämtlicher erfolgreich transplantierter Patienten zielorientierte Ergebnisanalysen vorlegen.

 

Ergebnisse:

Im postmortalen Nierentransplantationsprogramm beträgt die Transplantatfunktionsrate nach 3 Monaten 95%, nach 1 Jahr 89,4% und nach 5 Jahren 72,6%. In unserem Lebendspendeprogramm liegen die entsprechenden Transplantatfunktionsraten bei 97,2% (3 Monate), 94,1% (1 Jahr) und 80% (5 Jahre). Für das bessere Verständnis der Zahlen bleibt hervorzuheben, dass rechnerisch auch der Tod mit funktionierendem Transplantat – unabhängig von der Todesursache – als Versagen des Transplantates gewertet wurde. Betrachtet man das Patienten-Überleben ab dem Zeitpunkt der Nierentransplantation, so sind folgende Zahlen seit Beginn des Transplantationsprogrammes im Jahre 1989 anzugeben: 100% nach 3 Monaten, sowie 96,8% nach Lebendspende- bzw. 97,8% nach Transplantation von einem verstorbenen Spender nach 12 Monaten.


 

 

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Verantwortlich:  M. Schlüter letzte Änderung: 28 Juli 2009 Webmaster