Eine umfassende Proteomanalyse [321 KB]
von komplexen Proben umfasst zahlreiche Schritte von der Probenvorbereitung, Proteintrennung, Proteinidentifikation und Datenanalyse; jeder Teilschritt ist entsprechend derjeweiligen Fragestelung zu optimieren.
Das IKC verfügt über eine Vielzahl technischer Möglichkeiten um im Rahmen von wissenschaftlichen Koopreationsprojekten entsprechende Unterstützung zu leisten.
Für eine umfassende Analyse von komplexen Proteingemischen ist in aller Regel eine ausreichende Fraktionierung der Proben erforderlich. Hierfür stehen flüssigbasierte (Multidimensionale HPLC) und gelbasierte Techniken zur Auswahl.
MS-basiertes Proteomic Profiling: Vergleichende Untersuchung von klinischem Probenmaterial (komplexe Proteingemische) zur Detektion z.B. von therapie- oder krankheitsassoziierter Veränderungen auf Proteinebene.
Komplexe Proteingemische werden durch affinitätschromatographische Vorfraktioniert, die chromathographische Oberfläche ist auf Magnetbeads immobilisiert; es stehen verschiedene Funktionalitäten zur Auswahl:
Vergleichende relative Quantifizierung von Proteinen / Peptiden durch isotope coded labeling (z.B. ICPL, Bruker)
absolute Quantifizierung von niedermolekularen Substanzen (Standard erforderlich) durch LC/MS (HCT-ultra, Bruker) oder LC/MALDI-TOF Massenspektrometrie.