Multimodale Mammadiagnostik
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Die Stereotaktische Vakuum-Saug-Biopsie
wird für die Abklärung mammographisch unklarer Läsionen
in der Brust eingesetzt, in der Regel handelt es sich dabei um
suspekten Mikrokalk. Mammographisch gesteuert wird nach örtlicher
Betäubung eine Nadel
(10 G = 3,4 mm) über einen festen Biopsieaufsatz an den Befund
harangeführt. Die Tiefenlage eines Befundes wird dabei stereotaktisch
anhand definiert abgewinkelter Strahlengänge in der Mammographie
errechnet (physikal. 2. Strahlensatz). An einer Öffnung der
Biopsienadel wird das Gewebe angesaugt und durch ein rotierendes
Messer abgeschnitten.
Es gibt verschiedene Methoden, bei denen die Patientin entweder
auf dem Bauch liegt oder auf einem Stuhl sitzt. Am IKRN Mannheim
wird eine Technik in sitzender Position angewendet.
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Einstellung einer stereotktischen Vakuum-Saugbiopsie.
Die Aufnahme in beiden Winkeln zeigt eine korrekte Lage der Biopsienadel
mit Spitze vor dem Mikrokalk (prefire). Nach Entnahme von 12 Zylindern
(postfire) ist der Mikrokalk nahezu komplett abgesaugt und es
zeigt sich an dessen Stelle eine rundliche Aussparung.
In der Präparateradiographie (rechtes Bild) ist in 6 Zylindern
der Mikrokalk nachweisbar (histologisch sklerosierendes Fibroadenom).
--> Stereotaktische Vakuum-Saug-Biopsie (Bilder)



