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Moyamoya Erkrankung
Obgleich diese Erkrankung vor allem in Asien (Japan, Korea) anzutreffen ist, sehen wir nun auch in Deutschland in zunehmender Zahl Moyamoya-Patienten. Da sich die sowohl im frühen Kindesalter als auch im Erwachsenenalter manifestierende Moyamoya-Erkrankung als ein neurochirurgisch erfolgreich therapierbares Krankheitsbild darstellt, ist die rechtzeitige Erkennung und Behandlung der Erkrankung zur Vermeidung von oftmals schwerwiegenden Durchblutungstörungen des Gehirns unabdingbar. Die Moyamoya Erkrankung präsentiert sich in der Regel durch eine Hirnblutung oder Hirndurchblutungsstörung mit Schlaganfall-ähnlichen Symptomen. Bei Kleinkindern kommt es darüber hinaus häufig auch zu einer verzögerten geistigen Entwicklung.
Die Therapie der Wahl ist die Anlage eines Bypasses, um die Blutzufuhr zum Gehirn zu verbessern. Der klassische Bypass wird hierbei häufig auch mit speziellen Verfahren zur weiteren Verbesserung der Hirndurchblutung kombiniert. Derartige Operationen sind selbst bei Säuglingen heute bereits technisch durchführbar. Unser Team verfügt auch mit diesem seltenen Krankheitsbild über eine relativ große Erfahrung. So wurden am Universitätsklinikum Mannheim in den letzten 5 Jahren etwa 50 Moyamoya-Patienten aus ganz Europa mit hervorragenden Ergebnissen erfolgreich behandelt.
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