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Fachgebiet - Tumor
Wie in jedem anderen Organ, können sich auch im zentralen Nervensystem (ZNS) aus den verschiedenen Schutz- und Versorgungszelltypen Tumoren mit unterschiedlichen biologischen Verhalten (gutartig bis bösartig) entwickeln.
Eine Besonderheit des ZNS ist jedoch, dass es von sehr stabilen Hüllen – harte und weiche Hirnhaut, Schädelknochen bzw. Wirbelsäule - umgeben ist. Daher kann der Druck eines Tumors auf das umgebende gesunde Gewebe je nach Lage zu verschiedenen Symptomen führen. Diese Symptome reichen von unspezifischen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit und Erbrechen über Wesensveränderungen bis hin zu Lähmungen, Sehstörungen, Taubheitsgefühl oder Bewusstseinstörungen. Eine weitere Besonderheit der aus den Zellen des Gehirns selber entstehenden Tumoren ist, dass sie so gut wie nie Absiedlungen – Metastasen - in anderen Regionen des Körpers bilden.
Im folgenden werden wir auf die häufigsten primären Tumoren des ZNS: Gliome, Meningeome, Neurinome, Hypophysentumore und auf die sekundären Tumore, die Metastasen eingehen.
In unserer Klinik haben wir eine Spezialsprechstunde für Tumore des ZNS eingerichtet, welche Dienstags stattfindet. Die Anmeldung erfolgt unter der Telefonnummer 0621/383-4219.
Ihre Ansprechpartner sind: OA Dr. med. Tüttenberg und Dr. med. Seiz
Für Tumore der Hypophysenregion gibt es eine gesonderte Sprechstunde am Mittwoch. Die Anmeldung erfolgt über unser Sekretariat unter der Telefonnummer 0621/383-2750.
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