Fachgebiet - Wirbelsäule

Die menschliche Wirbelsäule bestehend aus den knöchernen Wirbeln und den dazwischenliegenden Bandscheiben bildet den sogenannten Spinalkanal, in dem sich das Rückenmark und die Nervenabgänge befinden und von äußeren Einwirkungen geschützt sind.

Im Laufe unseres Lebens kommt es unweigerlich zu Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule. Diese sogenannten degenerativen Veränderungen können sowohl zu Bandscheibenvorfällen als auch zu Spinalkanalstenosen (Verengung des Spinalkanals), führen. Daraus können einerseits lokale Schmerzen, also Rückenschmerzen, entstehen. Andererseits kann es durch die enge räumliche Beziehung zwischen Wirbelsäule und Nervensystem zur Einklemmung von Nervenabgängen oder des Rückenmarks kommen. Die Folge sind in erster Linie ausstrahlende Schmerzen, aber auch Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen.

Die Wirbelsäulenchirurgie umfasst die operative Behandlung derartiger Verschleisserscheinungen sowie die Behandlung von Tumorerkrankungen der Wirbelsäule. Unsere Klinik verfügt über das gesamte Spektrum der mikrochirurgischen Operationstechniken für den Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Methoden reichen von Gelenkblockaden über minimal-invasive Zugänge bis hin zu Bandscheibenprothesen und umfangreichen Verschraubungen der Wirbelsäule, sogenannten Stabilisierungsoperationen.

Patienten mit typischen Abnützungserscheinungen wie Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen können sich in unserer allgemeinen neurochirurgischen Sprechstunde vorstellen.

Zudem haben wir in unserer Klinik eine Spezialsprechstunde für kompliziertere Wirbelsäulenfälle (Instabilitäten, Tumorerkrankungen, etc.) eingerichtet, welche Mittwochs stattfindet. Die Anmeldung erfolgt über unser Sekretariat unter der Telefonnummer 0621/383-2750.