Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Universitätsklinikum Mannheim
Medizinische Fakultät Mannheim

Direktor: Prof.Dr.F.Wenz

 

Wir über uns


 

 

Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie ist Teil der Fakultät für Klinische Medizin der Universität Heidelberg. Im Rahmen eines Umbaus wurde der Therapiebereich 1990 neu konzipiert und gestaltet. Ein Ergebnis der Umgestaltung ist die Patientenwartezone in einer Lichthalle, die sich deutlich vom vorhergehenden Bunkercharakter abhebt. Für die Therapie standen ein Kobaltgerät und ein Linearbeschleuniger zur Verfügung.
Im Jahre 1997 konnte das Kobaltgerät durch einen Linearbeschleuniger mit Multileafkollimator (MLC) ersetzt werden. Im Jahre 2002 wurde der zweite Linearbeschleuniger mit dieser Technologie aufgerüstet. In einem Neubau wurde im April 2004 der dritte Linearbeschleuniger in Betrieb genommen. Alle drei Geräte sind nun mit Multileafkollimatoren ausgestattet und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.
Es besteht die Möglichkeit mittels eines Micro-Multileafkollimators stereotaktische Bestrahlungen von Hirntumoren durchzuführen. Auch im Körperstammbereich können stereotaktische Bestrahlungen unter Ultraschallführung appliziert werden. Ein Beschleuniger wird zum Jahreswechsel 2004/2005 mit einem CT- ähnlichen Lokalisierungssystem ausgestattet, so dass in allen Körperbereichen eine bildgeführte Strahlentherapie möglich wird. Alle Bestrahlungsgeräte verfügen über die Voraussetzungen zur Durchführung der Intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT), die seit Anfang 2002 in der Abteilung klinisch eingesetzt wird. Neben den drei Linearbeschleunigern verfügt die Abteilung noch über Behandlungseinheiten zur Brachytherapie und zur Röntgenreizbestrahlung. Abschliessend ergänzt werden diese Installationen durch die Möglichkeit zur Intraoperativen Bestrahlung (IORT).
Durch den Einsatz dieser neuesten strahlentherapeutischen Techniken wurde die Abteilung zu einem wichtigen Stützpunkt zur Behandlung onkologischer Patienten im Rhein-Neckar-Raum.
Neben dem Gesamtspektrum strahlentherapeutischer Standardbehandlungen werden als Spezialverfahren durchgeführt :

  1. Intraoperative Bestrahlungen
  1. Stereotaktische Bestrahlungen
  1. Intensitätsmodulierte Bestrahlungen IMRT
  1. Image guided Bestrahlungen IGRT
  1. Behandlung des Prostatakarzinoms mit Jod-Seedīs.
  1. Behandlung mit Hyperthermie.

Die stationäre Patientenversorgung der Strahlentherapie erfolgt auf einer eigenen Krankenstation mit 20-Betten. Kombinierte Radiochemotherapien bei Rektum- Anal-, Pankreas- oder Oesophagustumoren werden hier ebenfalls durchgeführt. Eine Behandlung wird je nach Erkrankung und der jeweilig notwendigen Therapie ambulant, stationär oder kombiniert an der entsprechenden Behandlungseinheit durchgeführt. Bei einer ambulanten Therapie können die Patienten von einem Brückenpflegeteam unterstützt werden.
Seit Juni 2004 werden unsere Patienten in einer gemeinsamen Schmerz-Strahlenambulanz betreut. Dadurch wird eine verbesserte ambulante Versorgung der Tumorpatienten von Spezialisten des Schmerzzentrums und der Strahlentherapie ermöglicht. Die Sektion Strahlentherapie ist über interdisziplinäre Sprechstunden im Rahmen des Tumorbehandlungszentrums (TBZ) und des Onkologischen Arbeitskreises (OAK) des Klinikums Mannheim eng in interdisziplinäre, multimodale Tumortherapiekonzepte eingebunden.

Das Universitätsklinikum Mannheim ist Partner des Tumorzentrums Heidelberg/Mannheim. Das Tumorzentrum Heidelberg/Mannheim ist ein Kooperationsverband, der gegründet wurde, um die bestmögliche Versorgung der Tumorpatienten in der Region zu gewährleisten. Die Abteilung nimmt am Onkologischen Arbeitskreis teil und steht in engem Kontakt mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ, Heidelberg).

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Verantwortlich: V.Steil letzte Änderungen: 15.01.2008 Webmaster