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Standardisierte Patienten (SP) werden in angloamerikanischen Ländern seit langem zum Einüben kommunikativer und praktischer Techniken in der medizinischen Ausbildung eingesetzt. Die Studierenden können in Rollenspiel en mit SP erfolgreich kommunikative und praktische Fähigkeiten erlernen und sich dadurch darauf vorbereiten, schwierige Gesprächssituationen zu meistern. Ein besonderer Lerneffekt entsteht dadurch, dass ein SP seinem Gegenüber ein unmittelbares Feedback aus Sicht des Patienten geben kann. Die Studierenden können also in einer geschützten Umgebung erfahren, wie ihr Verhalten auf den Patienten wirkt und was es in ihm auslöst. So können konstruktive Verhaltensalternativen für weitere Gesprächen aufgezeigt werden.
Vorreiter in Deutschland hinsichtlich des Einsatzes von SP waren die Privatuniversität Witten-Herdecke und als eine der ersten staatlichen Universitäten die Berliner Charité. In den vergangenen Jahren begannen die medizinischen Fakultäten in Heidelberg, Hamburg, Göttingen, Düsseldorf, Köln, München und Münster mit der Einführung von SP in die medizinische Lehre. In der Medizinischen Fakultät Mannheim wird seit 2003 mit SP gearbeitet. Im Jahr 2006 wurde ein eigenes Programm zur Ausbildung und zur Lehre mit SP etabliert.
Einen Übersichtsartikel mit weiteren Informationen zur Lehre mit Standardisierten Patienten finden Sie hier.
Kontakt
Leitung
des SP-Programms
Renate Strohmer
Tel. 0621/383-9762
E-Mail
SP-Büro
Brigitte Bubik-Sieber
Tel. 0621/383-9762
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Externe Trainerin
Dr. Marlies
Noke-Hammes
Ärztliche Verantwortung
Prof. Dr. Jens Kaden
Tel. 0621/383-9762
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