Sie befinden sich hier

Inhalt

Klinische Kooperationseinheit Digitale Früherkennung und Präventive Diagnostik

Das frühzeitige Erkennen von Erkrankungen und ihren Vorläuferstadien ist der Schlüssel zur Risikoprävention und zu einer zielgerichteten und schonenden Behandlung mit optimalen Ergebnissen. Der Einsatz immer genauerer diagnostischer Methoden und eine interdisziplinäre Datenintegration kann zu diesem Ziel entscheidend beitragen.

Die Klinische Kooperationseinheit (KKE) Digitale Früherkennung und Präventive Diagnostik verfolgt hierzu die digitale Integration zielgerichtet gewonnener laborbasierter und bildgebender diagnostischer Daten. Ziel ist es, durch eine interdisziplinäre integrierte Diagnostik Krankheitsschübe – respektive eine Progredienz oder ein Rezidiv – frühzeitig vorhersagen zu können und damit die Basis für Präventionsmaßnahmen zu schaffen. Die Analyse schließt digitalisierte, durch den Patienten mit erhobene Endpunkte mit ein, um ein dynamisches, sich aktualisierendes Momentum zu erzeugen.

Die KKE Digitale Früherkennung und Präventive Diagnostik ist in das Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit Baden-Württemberg (CPD-BW) entlang der Säulen Digitalisierung und Prävention eingebettet: Die Digitalisierung in der Medizin ermöglicht eine immer frühere Erkennung von Krankheits- und Gesundheitsstörungen und bietet die Voraussetzung für eine integrative interdisziplinäre Diagnostik, die ebenfalls im Centrum für Integrative Diagnostik (CID) in der Universitätsmedizin Mannheim etabliert ist.

Die longitudinale Integration interdisziplinärer, strukturierter digitaler Daten ermöglicht eine bessere Früherkennung und Risikostratifikation, als Basis einer proaktiven Behandlung. Eine aktive Vernetzung und damit engere Verzahnung mit dem Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum (OUZ) sowie der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO) wird etabliert.

Darstellung der Schnittstellen der KKE Digitale Früherkennung und Präventive Diagnostik

Kontextspalte

Leiter

PD Dr. med. Matthias Frölich

Clinician Scientist und Forschungsgruppenleiter,
Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin

Telefon +49 (0)621/383-2067
matthias.froelich@remove-this.umm.de