Sie befinden sich hier

Inhalt

Förderpreis für Sport und nicht-medikamentöse Therapie bei Bluthochdruck für Angela Patricia Moissl-Blanke

Sport trägt entscheidend dazu bei, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und die langfristige Gesundheit zu fördern. Dies untermauert auch eine Arbeit von Dr. rer. nat. Angela Patricia Moissl-Blanke, für die sie am 5. Dezember im Rahmen des 49. wissenschaftlichen Jahreskongresses 2025 der Deutschen Hochdruckliga in Heidelberg ausgezeichnet wurde.

Die junge Wissenschaftlerin forscht an der I. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim, unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Dürschmied. Den „Förderpreis für Sport und nicht-medikamentöse Therapie bei Bluthochdruck“ erhielt sie für ihre Arbeit mit dem Titel “Self-rated physical fitness predicts cardiovascular and all-cause mortality – implications for clinical decision-making”, die sie erfolgreich im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht hat (https://doi.org/10.1093/eurjpc/zwaf154). Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro verbunden.

In ihrem Forschungsprojekt hat Moissl-Blanke untersucht, ob die Selbsteinschätzung der körperlichen Fitness ein verlässlicher Hinweis auf das persönliche Gesundheitsrisiko sein kann. Das Ergebnis der Untersuchung: Die eigene Einschätzung der körperlichen Fitness ist ein starker, unabhängiger Risikomarker. Wer sich körperlich fit fühlt, hat ein deutlich geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder an anderen Ursachen zu sterben – unabhängig von Vorerkrankungen.

Die einfache Frage „Wie fit fühlen Sie sich?“ kann daher Ärztinnen und Ärzten helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielte Präventionsmaßnahmen einzuleiten. Grundlage dieser Untersuchung ist die sogenannte LURIC-Studie (Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health Study, unter der Leitung von Prof. Dr. Winfried März). Die Langzeitstudie begleitet über 3.000 Studienteilnehmer, die in den Jahren 1997 bis 2000 aufgrund von Herzbeschwerden im Herzzentrum in Ludwigshafen untersucht wurden.

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL)® I Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention ist eine gemeinnützige, unabhängige medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft, die sich für die Förderung der Wissenschaft und eine wissenschaftlich fundierte Aufklärung der Öffentlichkeit auf dem Gebiet der Hypertonie einsetzt. Mit ihren Preisen zeichnet sie herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Hypertonieforschung aus.

Kontextspalte