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Serviceleistungen

Statistische Beratung

Voraussetzungen für eine statistische Beratung:

Doktorvater bzw. Betreuer müssen hauptamtlich am UMM tätig sein und der Doktorand muss an der Med. Fakultät Mannheim bzw. der Med. Fakultät Heidelberg immatrikuliert oder mit abgeschlossenem Staatsexamen als Arzt am Klinikum Mannheim beschäftigt sein!!! -  Unter diesen Voraussetzungen ist die Beratung kostenlos.

Doktorarbeiten, die an einer Heidelberger Klinik bei einem Heidelberger Dozenten laufen, werden von uns nicht betreut. In diesem Fall ist die Abteilung Medizinische Biometrie in Heidelberg zuständig.

Doktoranden, die eine Doktorarbeit am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) durchführen, wenden sich bitte an die dort ansässige Statistische Abteilung.

Ausnahmen sind nur bei freien Kapazitäten und nach individueller Absprache, in der Regel gebührenpflichtig möglich.



Wichtige Hinweise vorab:

Damit die statistische Beratung effizient durchgeführt werden kann, sollten Sie sich darauf vorbereiten.

Eine Beratung setzt eine im Hinblick auf Zielgrößen und Fälle vollständige Datentabelle (üblicherweise ein Excel-Tabellenblatt) voraus. Erstellen Sie zusätzlich ein Exposeé mit Fragestellungen und Zielgrößendefinition sowie einen verbindlichen Analyseplanentwurf (vom Doktoranden und Betreuer unterschrieben).

Melden Sie sich bitte per e-mail bei Frau Büttner an. Geben Sie darin bitte Ihre Kontaktdaten und auch die Ihres Betreuers an.

Eine statistische Analyse in der medizinischen Forschung ist immer eine Gemeinschaftsarbeit, an der ein medizinischer Fachmann (bzw. eine Fachfrau) und ein Statistiker beteiligt sind. Beide müssen bereit sein, sich in das Fachgebiet des anderen einzuarbeiten.

Die Datensicherung und die Dokumentation (Analyseplan, Programme etc.) liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Doktoranden bzw. Betreuers.

Für die statistische Betreuung von Doktorarbeiten werden im Allgemeinen maximal 4-5 Sitzungen angesetzt. Eine einzelne Beratung in unserem Institut ist auf eine Stunde limitiert!

Wichtige Hinweise zur Doktorarbeit bzgl. Vorbereitung, Vorüberlegungen und die Dateneingabe in Excel für die Datenanalyse mit SAS können Sie als Merkblatt herunterladen.

EDV - Kurse

Für Interessierte stehen auf SciTec@MedMa, der Arbeitsplattform für Wissenschaftliches Arbeiten an der Medizinischen Fakultät Mannheim, Online-Kurse mit Übungen zur Verfügung, die Sie zum Selbststudium von zuhause aus nutzen können:

Excel 2007, Excel 2010
PowerPoint 2010
SAS
SAS Enterprise Guide
Word

elearning

SciTec@MedMa - Wissenschaftliches Arbeiten an der Medizinischen Fakultät Mannheim

Im Studium bildet das wissenschaftliche Arbeiten die Grundlage für eine qualitativ hochwertige undproblemorientierte Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema. Dabei sind bestimmte Techniken, wie das Auffinden und Verwalten relevanter Literatur, das richtige Zitieren von Quellen, die Abgrenzung eines Themas, aber auch das Formatieren von Texten und Tabellen elementar. SciTec@MedMa unterstützt Sie beim Erlernen bzw. Auffrischen Ihrer Kenntnisse mit Selbstlernangeboten zur biomedizinischen Informationsrecherche, zum Literaturverwaltungsprogramm EndNote, Excel und Word und bietet Ihnen allgemeine Informationen zur Promotion in Mannheim an.


Die in Moodle realisierte Plattform erfährt eine ständige Erweiterung und Aktualisierung!

Kontakt: elearning@medma.uni-heidelberg.de

Informationsblätter

Die Merkblätter Hinweise zur Doktorarbeit bzgl. Vorbereitung, Vorüberlegungen und die Dateneingabe in Excel für die Datenanalyse mit SAS zum Herunterladen.

HandOuts für das Statistikprogramm SAS

Zur Zeit stehen nachfolgende Anleitungen für das Statistik-Programm SAS (Statistical Analysis System) im PDF-Format oder als Link zur Verfügung. Einen elearning-Kurs zum Programm finden Sie in Moodle auf der Plattform SciTec.

 

Häufig verwendete SAS-Auswerungsbefehle:

Excel-Daten in SAS einlesen:
PROC IMPORT , zugehörige Programmzeilen

Eingelesene Daten überprüfen:
PROC CONTENTS

Datenliste erstellen:
PROC PRINT

Einfache Häufigkeiten:
PROC FREQ

Qualitative Daten in Beziehung setzen, Chi-Quadrat-Test:
PROC FREQ mit Test

Statistische Masszahlen:
PROC MEANS

Statistische Masszahlen mit Vergleichsgruppen:
PROC MEANS mit CLASS

Zusammenhang zweier quantitativer Merkmale überprüfen:
PROC CORR

Prüfung auf Normalverteilung, Tests für verbundene Stichproben:
PROC UNIVARIATE

2-Gruppenvergleiche für quantitative Merkmale (nicht normalverteilt):
PROC NPAR1WAY

2-Gruppenvergleiche für quantitative Merkmale (normalverteilt):
PROC TTEST

Spezielle Diagramme in Excel 2010

Grapische Darstellung von Unterschieden bezüglich der Lagemaße zweier oder auch mehrerer Vergleichsgruppen:
Box and Whisker-Plot für ein Vergleichsmerkmal
Box and Whisker-Plot für mehr als ein Vergleichsmerkmal


Graphische Darstellung der Ergebnisse einer Metaanalyse:
Effektgröße (z.B. odds ratio) wird als Kästchen auf einer horizontalen Linie eingetragen, Streuung der Messwerte als Konfidenzintervall angezeigt.
Forest-Plot


Grapische Darstellung zum Vergleich zweier quantitativer Messverfahren:
Punktewolke mit Referenzlinien:

Bland-Altmann-Plot

Statistik-Lexikon

Hier geht es zum Statistik - Lexikon.

Kontextspalte

Medizinische Statistik, Biomathematik und Informationsverarbeitung

Universitätsmedizin Mannheim
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