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Dr. Mathias Davids wins the I. I. Rabi Award of the International Society for Magnetic Resonance in Medicine (ISMRM),
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Keine Gesundheitsgefährdung für Frauen mit implantierten kupferhaltigen Verhütungsmitteln bei der MRT,
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Der Einfluss von Unkontrollierbarkeit auf appetitive respondente Lernmechanismen bei Majorer Depression

B. Ubl, C. Kühner, M. Ruttorf, H. Flor and C. Diener

9. Workshopkongress der DGPs Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie,

Assoziatives Lernen bei Personen mit Majorer Depression ist gekennzeichnet durch erhöhte Sensitivität auf negative Reize und reduzierte Responsivität auf positive Reize. Die aktuelle Studie untersucht neuronale Korrelate des Zusammenspiels von verändertem aversiven operantem und appetitiven respondentem Lernen bei Majorer Depression und dessen Rolle als Vulnerabilitätsmarker für Depression. 12 akut Depressive, 19 remittiert Depressive und 17 gesunde Kontrollprobanden durchliefen ein appetitives olfaktorisches Konditionierungsparadigma während funktioneller Magnetresonanztomografie. Vor den Akquisitionsblöcken wurde Kontrollierbarkeit versus Unkontrollierbarkeit über die Applikation eines aversiven elektrischen Reizes variiert. Unter der Kontrollierbarkeitsbedingung zeigten akut Depressive eine verringerte neuronale appetitive Konditionierbarkeit, remittiert Depressive eine ähnliche appetitive Konditionierbarkeit wie Gesunde. Unter Unkontrollierbarkeit zeigten remittiert Depressive keine Unterschiede zu Gesunden, während akut Depressive eine erhöhte Aktivierung der anterioren Inselrinde aufwiesen. Diese vorläufigen Ergebnisse geben keine Hinweise auf eine Vulnerabilität remittiert Depressiver für reduziertes appetitives Lernen unter Unkontrollierbarkeit. Bei akut Depressiven scheint dagegen eine erhöhte neuronale Zielkonfliktverarbeitung bei appetitivem Lernen unter Unkontrollierbarkeit stattzufinden.

Contact: Prof. Dr. Frank Zöllner last modified: 06.11.2019
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