Universität Heidelberg
Medizinische Falultät der Universität Heidelberg

Kardiothorakale Bildgebung

 

 

Leiter

Dr. Holger Haubenreisser
Tel    0621 383 2067
Fax:  0621 383 1910

 

 

Ärztliche Mitarbeiter

Dr. Mathias Meyer
Dr. med. Sonja Sudarski

 

Nicht ärztliche Mitarbeiter:

Cand. med. Irem Dila Nayir
Cand. med. Marco Le Donne
Cand. med. Grete Fabritius
Cand. med. Thomas Germann
Cand. med. Julia Schäfer
Cand. med. Anthony Tran
Cand. med. Valentin Steck
Cand. med. Sabine Wolke

 

Ziele

Ziel der Forschungsaktivitäten des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung ist die Weiterentwicklung und Verbesserung der radiologischen Bildgebung für die Diagnostik der thorakalen Organe und des thorakalen Gefäßsystems. Hauptfokus ist dabei die Optimierung der kardiothorakalen Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT).

 

Methoden

Im Rahmen der Forschungstätigkeiten wird die Dual-Source CT (Somatom Definition, Siemens) evaluiert. Durch die Verwendung von zwei getrennten Röhren und Detektorsystemen können mit diesem Gerät das Herz und die Koronararterien mit sehr hoher Zeitauflösung untersucht werden. Zusätzlich erlaubt das CT-Gerät die gleichzeitige Untersuchung mit zwei unterschiedlichen Röhrenspannungen (sog. Dual-Energy CT), was für die Differenzierung verschiedener Elemente (Jod, Kalk) verwendet werden kann. Im Bereich der Lunge kann die Technik zur Bildgebung der Lungenembolie eingesetzt werden.

In der MRT werden im Bereich der Herzbildgebung in Kooperation mit der I. Medizinischen Klinik (Kardiologie, Angiologie und Pneumologie) MR-Methoden zur morphologisch-funktionellen Diagnostik von Kardiomyopathien untersucht. Daneben werden im Bereich der Lungenbildgebung vor allem funktionelle Untersuchungstechniken (z.B. Perfusion) evaluiert, für die schnelle MR-Sequenzen mit paralleler Bildgebung eingesetzt werden.

 

Inhalte

Zu den wichtigsten Erkrankungen, die im Rahmen der wissenschaftlichen Projekte des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung untersucht werden, gehören die koronare Herzerkrankung (KHK), die Lungenembolie und thorakale Tumore, insbesondere das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC). Neben rein morphologischen Bildgebungstechniken, wie der CT-und MR-Angiographie, werden auch innovative funktionelle Bildgebungstechniken, wie die Perfusionsbildgebung mittels MRT und CT im Bereich der Lunge und des Myokards untersucht.

Auch neue Bildgebungstechniken wie die Dual-Energy CT werden hinsichtlich ihrer klinischen Anwendung, zum Beispiel im Bereich der Perfusionsbildgebung, evaluiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der klinischen Prüfung von Kontrastmitteln.

In der Bildgebung von thorakalen Tumoren werden auch nuklearmedizinische Techniken wie die FDG-Positronenemissionstomographie (PET) im Rahmen der Forschungstätigkeiten eingesetzt.

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Kooperationspartner

Am Universitätsklinikum Mannheim bestehen mit mehreren klinischen Partnern aus den Bereichen Kardiologie, Chirurgie und Onkologie wissenschaftliche Kooperationen.

Darüber hinaus bestehen wissenschaftliche Kooperationen, zum Beispiel mit Wissenschaftlern

  • an dem Institut für Klinische Radiologie der Universität München und
  • dem Allgemeinen Krankenhaus Celle, Abteilung für Radiologie, Professor Dr. Christian Fink.

 

Internationale Kooperationspartner
  • Department of Radiology and Radiological Science, Medical University of South Carolina, USA
  • University of Groningen
  • Department of Radiology, Shanghai Pulmonary Hospital, Tongji University University School of Medicine, China
  • National Center of Oncology of the Ministry of Health of the Azerbaijan Republic. Baku city, Azerbaijan Republic
    Direktor: Professor Dr. Jamil Aliyev
    www.nco.az

 

Daneben bestehen wissenschaftliche Kooperationen mit industriellen Partnern aus den Bereichen Medizintechnik und Pharmaindustrie

 

Drittmittelprojekte:

Die Forschungstätigkeiten im Funktionsbereich kardiothorakale Bildgebung werden durch nicht-industrielle und industrielle Forschungsstipendien unterstützt. Hierzu gehört eine Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesamt für Strahlenschutz und der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.

 

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