Universität Heidelberg
Medizinische Falultät der Universität Heidelberg

Angiographie PEI

Perkutane Ethanol-Injektion (PEI)

Bei der perkutanen Ethanol-Injektion (PEI) wird mittels Ultraschall- oder Computertomographie-Steuerung durch die Haut hindurch der Tumor in der Leber punktiert und der Alkohol in das Tumorgewebe injiziert. Dort erzeugt der Alkohol lokal eine Koagulationsnekrose. Die Schädigung der Tumorzellen erfolgt auch indirekt durch Thrombose der kleinen tumorversorgenden Gefäße mit nachfolgender Ischämie und Zelltod. Die einfach durchzuführende und kostengünstige PEI ist bei Patienten mit maximal drei Tumorherden mit einem Durchmesser bis zu 5 cm (besser <3 cm) bei guter Leberfunktion (Child- Pugh A oder B) indiziert.

 

 

Haben Sie Fragen zu einer möglichen Anwendung können Sie uns wie folgt erreichen:

 

Universitätsklinikum Mannheim
Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizn
Abteilung für Minimalinvasive Medizin
Theodor-Kutzer-ufer 1-3
68167 Mannheim

Email: angiographie (at) umm.de

 

 

 

 

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- letzte Änderung am 16.11.2016 -