Universität Heidelberg
Medizinische Falultät der Universität Heidelberg

Angiographie TACE

Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Die Transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist ein minimal-invasives radiologisch- interventionelles Verfahren zur Behandlung von Patienten mit einem primären Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC), die primär nicht für eine Lebertransplantation oder Operation geeignet sind. Grundlage der TACE ist die besondere Blutversorgung des HCC, die zu fast 80% über die Leberschlagader (Arteria hepatica) erfolgt. Im Gegensatz dazu wird normales Lebergewebe zu ca. 75% über die Pfortader und zu nur 25% über die Arteria hepatica versorgt. Der Zugang erfolgt über die Leiste. Anschließend wird die Leberschlagader mit einem Katheter sondiert und der Tumor verödet.
Zum Einsatz kommt ein Gemisch aus Partikeln, die den Blutstrom im Tumor reduzieren, in Verbindung mit einem Chemotherapeutikum. Die portal-venöse Leberdurchblutung wird durch TACE nicht negativ beeinflusst. Um einen optimalen therapeutischen Effekt zu erreichen, sind in der Regel mehrere TACE- Interventionen im Abstand von 3 – 6 Wochen erforderlich.

 

TACE Angiogramm mit stark durchblutetem Tumor (Pfeile)

 

 

 

 

 

 

 

 

TACE Angiogramm nach TACE mit jetzt verödetem Tumor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haben Sie Fragen zu einer möglichen Anwendung können Sie uns wie folgt erreichen:

Universitätsklinikum Mannheim
Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizn
Abteilung für Minimalinvasive Medizin
Theodor-Kutzer-ufer 1-3
68167 Mannheim

Email: angiographie (at) umm.de

 

 

 

 

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- letzte Änderung am 16.11.2016 -