Universität Heidelberg
Medizinische Falultät der Universität Heidelberg

Multimodale Mammadiagnostik

Die Stereotaktische Vakuum-Saug-Biopsie

wird für die Abklärung mammographisch unklarer Läsionen in der Brust eingesetzt, in der Regel handelt es sich dabei um suspekten Mikrokalk. Mammographisch gesteuert wird nach örtlicher Betäubung eine Nadel
(10 G = 3,4 mm) über einen festen Biopsieaufsatz an den Befund harangeführt. Die Tiefenlage eines Befundes wird dabei stereotaktisch anhand definiert abgewinkelter Strahlengänge in der Mammographie errechnet (physikal. 2. Strahlensatz). An einer Öffnung der Biopsienadel wird das Gewebe angesaugt.

Es gibt verschiedene Methoden, bei denen die Patientin entweder auf dem Bauch liegt oder auf einem Stuhl sitzt. Am IKRN Mannheim wird eine Technik in sitzender Position angewendet.

 

Prefire
Vakuum
Drahtmarkierung

Einstellung einer stereotktischen Vakuum-Saugbiopsie.
Die Aufnahme in beiden Winkeln zeigt eine korrekte Lage der Biopsienadel mit Spitze vor dem Mikrokalk (prefire). Nach Entnahme von 12 Zylindern (postfire) ist der Mikrokalk nahezu komplett abgesaugt und es zeigt sich an dessen Stelle eine rundliche Aussparung.
In der Präparateradiographie (rechtes Bild) ist in 6 Zylindern der Mikrokalk nachweisbar (histologisch sklerosierendes Fibroadenom).

 

--> Stereotaktische Vakuum-Saug-Biopsie (Bilder)

 

 

 

 

 

 

 

zum Seitenanfang

Seitenbearbeiter: Dr. Julia Krammer
- letzte Änderung am 04.01.2017 -