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Dr. Ralph Hübner

Foto: Dr. Ralph Hübner

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Nach der Ausbildung zum Chemisch-Technischen-Assistenten (1993-1995) an der Kerschensteinerschule in Stuttgart-Feuerbach und Abitur, über den zweiten Bildungsweg (1997–2000), am Kolping Kolleg Stuttgart fing Herr Dr. Hübner, im Alter von 24 Jahren, an der Universität Stuttgart sein selbstfinanziertes Studium der Chemie an, welches er im Dez/2007 abschloss. Seine Diplomarbeit[1-2] wurde mit einer Auszeichnung für besondere wissenschaftliche Leistungen prämiert. Im Anschluss fertigte er seine Promotion zwischen Jan/2008 und Dez/2010 in der Bioanorganischen Chemie im Arbeitskreis von Herrn Professor Dr. Wolfgang Kaim an. Forschungsfeld waren Edelmetall- und 3d-Übergangsmetallkomplexe mit nicht-unschuldigen chinoiden Liganden im Hinblick auf redoxschaltbarer Hemilabilität[3-6]. Im Jan/2011 wechselte er ans Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in die Abteilung von Herr Prof. Dr. Jansen, wo er bis zu dessen Emeritierung im Nov/2012 tätig war. Unter anderem waren die Elektrokristallisation und Untersuchungen exotischer magnetischer Materialien[7], sowie die Chemie des Radikalanions des Ozons, der sogenannten Ozonide und deren zerfallsfreudigen Produkte, Bestandteil seiner Forschungen. Anschließend war es für einen kurzen Aufenthalt in der industrienahen projektorientierten Forschung, bei der die Entwicklung von nanopartikelhaltiger Dispersionen im Hinblick auf tintenstrahldruckbare und elektrisch leitende Strukturen, am Forschungsinstitut für Edelmetall- und Metallchemie in Schwäbisch Gmünd im Jahre 2013 tätig. Für ein ambitioniertes Projekt zur Erforschung von Quantenmaterialien[8-9], bei denen magnetische Zustände durch externe Stimuli, wie Lichtquanten, geschaltet werden können, wechselte er im Nov/2013 zurück an die Universität Stuttgart. Nach Umzug von Herrn Professor Dr. Bogani nach Oxford und somit Wegzug des Projektes wechselte Herr Dr. Hübner innerhalb der Universität Stuttgart im Jul/2015 in das im Aufbau befindliche Institut für funktionelle Materie und Quantentechnologien (fmq3) von Herrn Professor Takagi. Neben der administrativen Koordination des Teilinstituts lag das Hauptaugenmerk der Forschungsfelder bei exotischen Materialien, deren ungewöhnliche Eigenschaften auf Quanteneffekten beruhten. Unter anderem beinhaltete dies Arbeiten zu Quantenspinflüssigkeiten[10-11], organischen (Supra)leitern[12], Weyl-Materialien[13] und thermoelektrischen Materialien[14]. Da der administrative Anteil in der stetig wachsenden, international ausgerichteten, Arbeitsgruppe einen immer größeren Zeitaufwand in Anspruch nahm, suchte Herr Dr. Hübner eine neue, rein auf Forschung basierte Herausforderung und wurde im Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin an der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, in der Arbeitsgruppe für Biomedizinische Chemie von Frau Prof Dr. Wängler, fündig. Forschungsfeld ist unter anderem die Entwicklung, Synthese und in vitro Untersuchung von bimodalen Synthonen, die zur bildlichen Darstellung von malignen Gewebeveränderungen dienen sollen.

[1] Dalton Trans., 2012, 41, 8913-8921

[2] European Journal of Inorganic Chemistry, 2012(22):3569-3576,

[3] Organometallics 2011, 30, 6, 1414-1418

[4] J. Mater. Chem. C, 2015, 3, 4801-4809

[5] Advances in Organometallic Chemistry and Catalysis: 49, 2013

[6] Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie, 643(21):1621-1627, 2017

[7] Polyhedron, Volume 48, Issue 1, 14 November 2012, 68-71

[8] Faraday Discuss., 2015, 185, 347-359

[9] Phys. Rev. B., Vol. 93, Iss. 16 — 15 April 2016

[10] Phys. Rev. B., Vol. 94, Iss. 16 — 15 October 2016

[11] Nature Materials, Volume 17, 773–777 (2018)

[12] J. Chem. Phys. 147, 064503 (2017)

[13] Phys. Rev. B., Vol. 98, Iss. 19 — 15 November 2018

[14] Chem. Mater. 2017, 29, 16, 6956-6965

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Seitenbearbeiter: Carmen Wängler und Björn Wängler
Letzte Änderung: 27.11.2018