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Pressemitteilung

04.07.2018

Kongress: Bestrahlung während der Operation

Über 300 Zentren weltweit setzen inzwischen die Intraoperative Strahlentherapie zur Bekämpfung von Krebserkrankungen ein. Von Donnerstag, 5. Juli, bis Samstag, 7. Juli, treffen sich Strahlenmediziner und Radioonkologen im Mannheimer Rosengarten, um sich über neueste Entwicklungen dieser noch jungen Therapieform auszutauschen.

Die Universitätsmedizin Mannheim gehört zu den Pionieren der Intraoperativen Strahlentherapie (Intraoperative Radiotherapy – IORT): Bereits 2001 wurde am Universitätsklinikum Mannheim noch während der Operation zur Entfernung eines Brustkrebs-Tumors dessen Umgebung bestrahlt. So sollen möglicherweise im Körper verbliebene Krebszellen abgetötet und ein Wiederauftreten des Tumors verhindert werden. Inzwischen ist die Methode in spezialisierten Zentren weit verbreitet und wird auch für andere Tumorarten eingesetzt.  

Der Ärztliche Direktor der Universitätsmedizin Mannheim, Professor Dr. med. Frederik Wenz, ist Präsident der Internationalen Gesellschaft für Intraoperative Strahlentherapie (International Society of Intraoperative Radiotherapy – ISIORT). Unter seinem Vorsitz findet ab Donnerstag zunächst das Internationale Anwendertreffen (International Low Energy X-Ray IORT User Meeting – ILEXIUM) und ab Freitag die 10. ISIORT-Konferenz statt. Dort berichten internationale Referenten aus Europa, Amerika, Asien und Afrika über aktuellste Studien zur Intraoperativen Bestrahlung von Brustkrebs, Hirntumoren und Knochenmetastasen. Außerdem stehen neueste Planungs- und Behandlungsverfahren im Mittelpunkt der beiden miteinander verwobenen Kongresse.

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