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Interprofessionelles Lernen

Die effiziente Kooperation aller Angehörigen der unterschiedlichen Gesundheitsberufe wird aufgrund der komplexen Versorgungssituation im Gesundheitswesen verstärkt gefordert. Dazu müssen, so der Wissenschaftsrat, alle Vertreter der Gesundheitsberufe für die interprofessionelle Zusammenarbeit qualifiziert werden, um eine bessere und effizientere Patientenversorgung zu gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund wurde, gefördert von der Robert Bosch Stiftung, interprofessionelles Lernen im Projekt „In Kooperation be-greifen: Mediziner und Physiotherapeuten lernen im Team“ am Standort Mannheim eingeführt, um die künftigen Fachkräfte in den Gesundheitsberufen frühzeitig auf die interprofessionelle Zusammenarbeit vorzubereiten. Ziel ist es, den professionsübergreifenden Dialog bereits in der Ausbildung zu stärken und interprofessionelle Lerneinheiten zu einem regulären Bestandteil der Ausbildung in zwei oder mehr Gesundheitsberufen zu machen.

Der Geschäftsbereich Studium und Lehrentwicklung hat in Zusammenarbeit mit der Schule für Physiotherapeuten (UMM) interprofessionelle Lerneinheiten für Medizinstudierende und Physiotherapieauszubildende, teilweise auch Pflegeauszubildende, von der Anatomie über körperliche Untersuchung bis hin zur Behandlungsstrategie entwickelt. Durch die longitudinale Integration gemeinsamer Lerneinheiten über mehrere Ausbildungs- bzw. Studienjahre in den Curricula ist die Nachhaltigkeit von interprofessionellem Austausch und Lernen gesichert.


Von den curricularen interprofessionellen Lehrveranstaltungen profitieren alle Lernenden im Medizinstudium, in der Physiotherapieausbildung und Pflegeausbildung. Durch interprofessionelles Lernen soll die Grundlage für eine spätere effektive Zusammenarbeit der Berufsgruppen geschaffen werden, um gemeinsam die die Qualität der Versorgung und Behandlung von Patienten zu optimieren.