Universität Heidelberg
Medizinische Falultät der Universität Heidelberg

Kardiothorakale Bildgebung

Bild

Leiter

Prof Dr. med. Christian Fink
Tel    0621 383 3895
Fax:  0621 383 3817

 

 

Ärztliche Mitarbeiter

FOÄ PD Dr. med. Karen Büsing
Dr. med. Paul Apfaltrer
Dr. med. Thomas Henzler
Herrn Hashim Jafarov (Gastarzt)

Nicht ärztliche Mitarbeiter:

Cand. med. Valentin Bachmann
Cand. med. Isabell Brumm
Cand. med. Pia Dürr
Cand. med. Elias Gieck
Cand. med. Sebastian Hausen
Cand. med. Lena Hörmann
Cand. med. Eric Langer
Cand. med. Reiner Lukas
Cand. med. Mathias Meyer
Cand. med. Anne Prechel
Cand. med. Fabio Röhrich
Cand. med. Sonja Sudarski
Cand. med. Diana Vajcs
Cand.med. Frank Weilbacher
Cand. med. Sharvin Ziapour

Ziele

Ziel der Forschungsaktivitäten des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung ist die Weiterentwicklung und Verbesserung der radiologischen Bildgebung für die Diagnostik der thorakalen Organe und des thorakalen Gefäßsystems. Hauptfokus ist dabei die Optimierung der kardiothorakalen Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT).

 

Methoden

Im Rahmen der Forschungstätigkeiten wird die Dual-Source CT (Somatom Definition, Siemens) evaluiert. Durch die Verwendung von zwei getrennten Röhren und Detektorsystemen können mit diesem Gerät das Herz und die Koronararterien mit sehr hoher Zeitauflösung untersucht werden. Zusätzlich erlaubt das CT-Gerät die gleichzeitige Untersuchung mit zwei unterschiedlichen Röhrenspannungen (sog. Dual-Energy CT), was für die Differenzierung verschiedener Elemente (Jod, Kalk) verwendet werden kann. Im Bereich der Lunge kann die Technik zur Bildgebung der Lungenembolie eingesetzt werden.

In der MRT werden im Bereich der Herzbildgebung in Kooperation mit der I. Medizinischen Klinik (Kardiologie, Angiologie und Pneumologie) MR-Methoden zur morphologisch-funktionellen Diagnostik von Kardiomyopathien untersucht. Daneben werden im Bereich der Lungenbildgebung vor allem funktionelle Untersuchungstechniken (z.B. Perfusion) evaluiert, für die schnelle MR-Sequenzen mit paralleler Bildgebung eingesetzt werden.

 

Inhalte

Zu den wichtigsten Erkrankungen, die im Rahmen der wissenschaftlichen Projekte des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung untersucht werden, gehören die koronare Herzerkrankung (KHK), die Lungenembolie und thorakale Tumore, insbesondere das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC). Neben rein morphologischen Bildgebungstechniken, wie der CT-und MR-Angiographie, werden auch innovative funktionelle Bildgebungstechniken, wie die Perfusionsbildgebung mittels MRT und CT im Bereich der Lunge und des Myokards untersucht.

Auch neue Bildgebungstechniken wie die Dual-Energy CT werden hinsichtlich ihrer klinischen Anwendung, zum Beispiel im Bereich der Perfusionsbildgebung, evaluiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der klinischen Prüfung von Kontrastmitteln.

In der Bildgebung von thorakalen Tumoren werden auch nuklearmedizinische Techniken wie die FDG-Positronenemissionstomographie (PET) im Rahmen der Forschungstätigkeiten eingesetzt.

zum Seitenanfang

 

 

Kooperationspartner

Am Universitätsklinikum Mannheim bestehen mit mehreren klinischen Partnern aus den Bereichen Kardiologie, Chirurgie und Onkologie wissenschaftliche Kooperationen.

Darüber hinaus bestehen nationale und internationale wissenschaftliche Kooperationen, zum Beispiel mit Wissenschaftlern an der Medical University of South Carolina und dem Institut für Klinische Radiologie der Universität München.

Daneben bestehen wissenschaftliche Kooperationen mit industriellen Partnern aus den Bereichen Medizintechnik und Pharmaindustrie

 

Drittmittelprojekte:

Die Forschungstätigkeiten im Funktionsbereich kardiothorakale Bildgebung werden durch nicht-industrielle und industrielle Forschungsstipendien unterstützt. Hierzu gehört eine Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesamt für Strahlenschutz und der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.

 

zum Seitenanfang

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: G. Link -webmaster-
Klinikum Mannheim
Aktuelles

Wissenschaftler auf der Spur des Schädelkults
Filmbeitrag Sat1/ Planetopia:
- weiter lesen -

Die Geheimnisse der Mumien
Neue bildgebende Verfahren lassen tief in das Innere der konservierten Körper blicken
- weiter lesen -


"Hightech Medizin: Körperscan mit PET-CT"
Fernsehbeitrag SWR
- weiter zum SWR - 05.05.11


Internationaler Erfolg von Mannheimer Nachwuchs-wissenschaftlern
Ausgezeichnete junge Ärzte kooperieren weltweit
- Pressemittleilung - 19.10.10

Veranstaltungen
Links
Brustzentrum
Interdisziplinäres Brustzentrum am Universitätsklinikum Mannheim

Teleradiologie
Die Abteilung Teleradiologie des Universitätsklinikums Mannheim plant und realisiert die teleradiologische Vernetzung von über 20 Kliniken des Rhein-Neckar Raumes sowie die Anbindung von Praxen und Praxisnetzen in der Region.

MTRA-Schule
Zweig Radiologie