Kardiothorakale Bildgebung
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LeiterProf Dr. med. Christian
Fink
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Ärztliche Mitarbeiter FOÄ PD Dr. med. Karen Büsing Nicht ärztliche Mitarbeiter: Cand. med. Valentin Bachmann |
Ziele
Ziel der Forschungsaktivitäten des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung ist die Weiterentwicklung und Verbesserung der radiologischen Bildgebung für die Diagnostik der thorakalen Organe und des thorakalen Gefäßsystems. Hauptfokus ist dabei die Optimierung der kardiothorakalen Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT).
Methoden
Im Rahmen der Forschungstätigkeiten wird die Dual-Source CT (Somatom Definition, Siemens) evaluiert. Durch die Verwendung von zwei getrennten Röhren und Detektorsystemen können mit diesem Gerät das Herz und die Koronararterien mit sehr hoher Zeitauflösung untersucht werden. Zusätzlich erlaubt das CT-Gerät die gleichzeitige Untersuchung mit zwei unterschiedlichen Röhrenspannungen (sog. Dual-Energy CT), was für die Differenzierung verschiedener Elemente (Jod, Kalk) verwendet werden kann. Im Bereich der Lunge kann die Technik zur Bildgebung der Lungenembolie eingesetzt werden.
In der MRT werden im Bereich der Herzbildgebung in Kooperation mit der I. Medizinischen Klinik (Kardiologie, Angiologie und Pneumologie) MR-Methoden zur morphologisch-funktionellen Diagnostik von Kardiomyopathien untersucht. Daneben werden im Bereich der Lungenbildgebung vor allem funktionelle Untersuchungstechniken (z.B. Perfusion) evaluiert, für die schnelle MR-Sequenzen mit paralleler Bildgebung eingesetzt werden.
Inhalte
Zu den wichtigsten Erkrankungen, die im Rahmen der wissenschaftlichen Projekte des Funktionsbereichs kardiothorakale Bildgebung untersucht werden, gehören die koronare Herzerkrankung (KHK), die Lungenembolie und thorakale Tumore, insbesondere das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom (NSCLC). Neben rein morphologischen Bildgebungstechniken, wie der CT-und MR-Angiographie, werden auch innovative funktionelle Bildgebungstechniken, wie die Perfusionsbildgebung mittels MRT und CT im Bereich der Lunge und des Myokards untersucht.
Auch neue Bildgebungstechniken wie die Dual-Energy CT werden hinsichtlich ihrer klinischen Anwendung, zum Beispiel im Bereich der Perfusionsbildgebung, evaluiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der klinischen Prüfung von Kontrastmitteln.
In der Bildgebung von thorakalen Tumoren werden auch nuklearmedizinische Techniken wie die FDG-Positronenemissionstomographie (PET) im Rahmen der Forschungstätigkeiten eingesetzt.
Kooperationspartner
Am Universitätsklinikum Mannheim bestehen mit mehreren klinischen Partnern aus den Bereichen Kardiologie, Chirurgie und Onkologie wissenschaftliche Kooperationen.
Darüber hinaus bestehen nationale und internationale wissenschaftliche Kooperationen, zum Beispiel mit Wissenschaftlern an der Medical University of South Carolina und dem Institut für Klinische Radiologie der Universität München.
Daneben bestehen wissenschaftliche Kooperationen mit industriellen Partnern aus den Bereichen Medizintechnik und Pharmaindustrie
Drittmittelprojekte:
Die Forschungstätigkeiten im Funktionsbereich kardiothorakale Bildgebung werden durch nicht-industrielle und industrielle Forschungsstipendien unterstützt. Hierzu gehört eine Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesamt für Strahlenschutz und der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.



