23. Mai 2013
Was macht den guten Mediziner aus? Es ist der Arzt, der über gutes Fachwissen und praktische Erfahrung, also Expertise, verfügt, der bei seinen Therapieentscheidungen aber stets auch die aktuellen Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung berücksichtigt – ganz gemäß der Evidenz-basierten Medizin.
Vor diesem Hintergrund fand am 29. April 2013 die von der Bibliothek in Kooperation mit der Chirurgischen Klinik und dem Deutschen Cochrane Zentrum organisierte Veranstaltung „Besser entscheiden durch gesichertes Wissen – Wissenstransfer von der Forschung in die Praxis“ an der UMM statt. Sie war auch der offizielle Startschuss für die Dienstleistung „Systematische Literaturrecherche“, mit der die Bibliothek ab sofort Mediziner und Wissenschaftler bei der Erstellung von systematischen Reviews, Leitlinien und Förderanträgen für klinische Studien unterstützt.
Prominenter Gastredner war Prof. Dr. Gerd Antes, Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums, der die Probleme des Wissenstransfers von der medizinischen Forschung in die klinische Praxis mit Schwerpunkt auf der verbesserungswürdigen Situation in Deutschland verdeutlichte. Dr. med. Julia Hardt, Chirurgische Klinik, stellte anhand eigener Erfahrungen bei der Erarbeitung eines Cochrane Reviews die verschiedenen Phasen des Review-Prozesses vor und berichtete über die Motivation als Klinikerin, an diesem unverzichtbaren Publikationstyp mitzuwirken. Dr. Martina Semmler-Schmetz und Maria-Inti Metzendorf, Bibliothek der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, stellten schließlich dar, wie die Bibliothek Ärzte und Wissenschaftler bei der Anfertigung solcher Publikationstypen mit einem abgestuften Service unterstützen kann.
Die Vorträge der Veranstaltung stehen hier zur Verfügung:
Evidenzbasierte Medizin und Systematische Reviews – Eine unverzichtbare Partnerschaft | Vortrag G. Antes | Vortrag J. Hardt
Wie findet man die bestmögliche Evidenz? – Neue Dienstleistungen der Bibliothek | Vortrag M. Semmler-Schmetz und M.I. Metzendorf
Kontakt: bibliothek@medma.uni-heidelberg.de | Unsere Seite zu Klinischen Studien und Systematischen Übersichtsarbeiten
18. April 2013
Die Bibliothek lädt Wissenschaftler, Ärzte und Mitarbeiter aus der Pflege herzlich zu einer Veranstaltung zur Evidenzbasierten Medizin ein:

Um eine Anmeldung per E-Mail (möglichst bis 24.04.) wird gebeten: bibliothek@medma.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen zur Veranstaltung
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27. März 2013

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Wir bieten Ihnen wie gewohnt verschiedenste Kurse an, um z.B. Ihre Recherchekenntnisse aufzufrischen (PubMed und Cochrane Library), Ihre Literatur zu verwalten (EndNote), oder Word für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen. |
Der Kurskalender zeigt Ihnen die Kurse auf einen Blick. Die einzelnen Kurse mit Kursbeschreibung können Sie sich hier ansehen:
Wie immer gilt: bitte melden Sie sich für die Kurse online auf der entsprechenden Kursseite an.
Sollten Sie mehrere Personen sein, die einen Alternativtermin für einen unserer Kurse haben möchten, kontaktieren Sie uns.
[Bild: marfis75@flickr]
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19. Februar 2013
Systematische Reviews (auch Systematische Übersichtsarbeiten) sind ein Publikationstyp, der wissenschaftliche Erkenntnisse bewertet und zusammenfasst. Bei Systematischen Reviews im Bereich der Medizin werden alle relevanten klinischen Studien zu einer konkreten medizinischen Fragestellung recherchiert, anschließend bewertet, um dann die wichtigsten Ergebnisse der derzeitigen wissenschaftlichen Forschung zu dieser Fragestellung zusammen zu fassen.
Die Erstellung einer Systematischen Übersichtsarbeit erfolgt zumeist im Team und geschieht nach einer bestimmten, nämlich systematischen Methode. Außerdem werden diese Arbeiten regelmäßig aktualisiert. Die bekannteste Organisation in diesem Zusammenhang ist die Cochrane Collaboration, eine weltweit tätige Non-profit-Organisation, die sich dem Erstellen von Systematischen Übersichtsarbeiten im Bereich der Medizin verschrieben hat und dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.
Systematische Reviews sind besonders hilfreich für Ärzte, denen nur eine begrenzte Zeit zum Lesen zur Verfügung steht.
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14. Februar 2013
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Für die einen ist es ein ganz normaler Donnerstag, für die anderen der Valentinstag. Für uns ist der 14.02.13 ein Anlass, Ihnen medizinische Ressourcen rund um das Herz zusammen zu stellen und aufzuzeigen, welche vielfältigen Informationsmöglichkeiten rund um das Thema vorhanden sind. |
[Bild: Brandt Botes@Studio Botes]
+ Evidenzbasierte Ressourcen via Cochrane Library:
++ 65 Systematische Übersichtsarbeiten der Cochrane Collaboration mit dem Begriff “heart” im Titel.
++ 348 Systematische Übersichtsarbeiten anderer Organisationen mit dem Begriff “heart” im Titel.
++ 4985 Klinische Studien (RCTs und CCTs) mit dem Begriff “heart” als MeSH-Term.
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30. Januar 2013

Es gibt verschiedene Wege, Dissertationen zu recherchieren und zu bestellen. Beliebt ist die Absicht, in eine Dissertation zur ähnlichen Fragestellung reinzuschauen oder sich eine Arbeit anzusehen, die vom selben Doktorvater betreut wurde.
Von den Dissertationen der medizinischen Fakultäten Mannheim und Heidelberg gibt es Kurzfassungen, die von den Promovenden zusammen mit den gedruckten Exemplaren abgegeben werden müssen. Sie können nach Autor, Jahr, Doktorvater/-mutter und Fachgebiete browsen und die Kurzfassungen jeweils als PDF online abrufen.
Sollte eine Dissertation Ihr Interesse wecken, geben Sie bspw. Titelworte und den Name des Verfassers in unserem Online-Katalog ein. Über den Button bestellen/vormerken lösen Sie dann eine Bestellung aus. Ein Tag später liegt die Dissertation für Sie im Abholregal. Sie können diese wie gewohnt selbst an den Ausleihgeräten ausleihen.
Auf unserer Webseite zu Dissertationen und Habilitationen informieren wir Sie, wie Sie Hochschulschriften der Universität Heidelberg und deutschlandweit suchen und bestellen können.
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29. November 2012

Das Resource and Documentation Centre (RDC) des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen (EIGE) bietet seit diesen Sommer eine neue Datenbank mit internationalen Ressourcen zu Genderthemen an. Das Pilotprojekt startete mit dem Thema “geschlechtsspezifische Gewalt” und wurde in Zusammenarbeit von fünf europäischen Dokumentationszentren und Bibliotheken, die sich mit Genderfragen beschäftigen, und dem RDC kreiert:
- Aletta – E-Quality: the institute for gender equality and women’s history (Amsterdam)
- Amazone – Resource Centre for Equality between Women and Men (Brüssel)
- Cid-Femmes – Centre d’Information et de Documentation des Femmes (Luxemburg)
- Gender Library – Humboldt-Universität zu Berlin
- KVINNSAM- National Resource Library for Gender Studies (Göteborg)
- RDC – EIGE Resource & Documentation Centre (Vilnius)
Diese Datenbank stellt bisher über 26.000 Publikationen aus dem Zeitraum 1980-2011 zum Pilotthema in mehreren Sprachen bereit. Dieses wird inhaltlich sehr breit widergespiegelt: von physischer Gewalt gegenüber Frauen und Kindern, über sexuelle Gewalt, Zwangsheirat. Hierunter finden sich auch Publikationen zu sozialmedizinischen und psychologischen Themen.
Die Suche bietet optimale Filtermöglichkeiten (Sprache, Publikationstyp, freier Online Zugriff, Zeitraum etc.) und mehrere Optionen zur Trefferverwaltung (Export, Speichern, RSS).
Die gemeinsame Arbeit an dieser Datenbank soll in Zukunft mit weiteren Themen und weiteren Institutionen fortgesetzt werden.
[via oplbb]
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19. November 2012
Sie wollen schnell zum Artikel Ihres Interesses gelangen? Dann nutzen Sie unsere Direktsuche mit dem Digital Object Identifier (DOI) auf unserer Startseite.

Was ist der DOI?
Der DOI ist ein eindeutiger und dauerhafter Identifikator für digitale Objekte und wird vor allem für Online-Artikel wissenschaftlicher Fachzeitschriften verwendet. Damit ist ein Artikel dauerhaft archivier- und abrufbar sowie permanent zitierfähig.(Datacite)
Der Identifikator besteht immer aus dem Schema 10.ORGANISATION/ID. Die Organisation, v.a. Verlage, erhalten eine eigene Nummer, die ID wird vom Verlag vergeben. (Wikipedia)

Wie suche ich damit?
Sie können mit dem DOI in PubMed suchen, nun auch in der Direktsuche auf unserer Startseite. Hierfür können Sie die DOI auf drei verschiedene Arten eingeben:
- 10.ORGANISATION/ID
(Bsp: 10.1503/cmaj.101661)
- dx.doi.org/10.ORGANISATION/ID
(Bsp: dx.doi.org/10.1503/cmaj.101661)
- http://dx.doi.org/10.ORGANISATION/ID
(Bsp: http://dx.doi.org/10.1503/cmaj.101661)
Sollten Sie von extern auf einen von uns lizenzierten Zeitschriftenartikel zugreifen wollen, wird zunächst das Weblogin abgefragt. Dann wird Ihnen der Artikel angezeigt.
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7. November 2012

Am 31.10.2012 gab es einen Relaunch der Plattform von SpringerLink. Der überwiegende Teil der Links zu E-Books, Zeitschriften usw. funktioniert laut Verlag seitdem mittels automatischen Weiterleitungen auf die neue Plattform.
Was ist neu?
Das neue SpringerLink soll Seiten dreimal schneller laden, mit schlichterem Design besser für mobile Endgeräte optimiert sein sowie eine bessere Suchfunktion anbieten.
- “Search Within: A user has the ability to search within a search. A user has the ability to search within a journal, book or book series.
- Sort Search: A user is able to sort the search results by newest or oldest items. A user is able to sort a search by relevance to a keyword that has been entered
- Filter By Date: Users are able to narrow down their search by filtering on a specific year or a range of years
- Filter By Content Type: Users are able to narrow down their search by filtering by content type Book, Journal, Article, Chapter, Reference Work and Reference Work Entry
- Filter By Subject Area: Users are able to narrow down their search by filtering by discipline or sub-discipline
- Filter By Publication
- Filter By Language”
Im Gegensatz zur alten Plattform sind lizenzierte Inhalte nicht mehr farblich gekennzeichnet: Nicht lizenzierte Inhalte erkennen Sie nun an einem gelben “Schloss-Symbol”.
Persönliche Profile (My SpringerLink) wurden aus Datenschutzgründen nicht auf die neue Plattform migriert. Sollten Sie also einen persönlichen Account angelegt haben, in dem Sie Suchanfragen speicherten oder eine Favoritenliste erstellten, und Sie möchten diese Funktionalitäten weiterhin nutzen, müssen Sie auf der neuen SpringerLink-Plattform einmalig einen neuen Account anlegen. Die bisherige SpringerLink-Plattform sowie die dort vorhandenen alten persönlichen Accounts bleiben bis 31. Dezember 2012 verfügbar. Den Zugang zur alten Plattform finden Sie im oben rechts auf der neuen Webseite unter “Access old SpringerLink”.
Der Zugriff auf die neue SpringerLink-Plattform von außerhalb der Bibliothek ist weiterhin über das Weblogin mit der Bibliothekskennung möglich.
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31. Juli 2012
Aufgrund häufiger Nachfragen erklären wir an dieser Stelle kurz die Optionen unserer Dokumentlieferung:
Mit unserem Literatur-Liefer-Dienst, kurz LLD, besorgen wir für Nutzer und Nutzerinnen mit Bibliotheksausweis Artikel und Bücher, die bei uns weder gedruckt noch elektronisch verfügbar sind.
Dies können Sie jederzeit online über unser LLD-Bestellformular tun, das Sie direkt über unsere Startseite oder während Ihrer Recherche in den Datenbanken über unseren Check-full-text-Service aufrufen können.

Nach der Bestellung werden Sie stets per E-Mail von unserem Dokumentlieferung-Team über den Vorgang informiert.
Für Bestellungen gibt es unterschiedliche Kosten- und Lieferzeiten, unsere LLD-Seite bietet Ihnen hierüber einen Überblick.
Bitte beachten Sie:
- Artikel dürfen wir nur als Papierkopie bereitstellen. Eine Ausnahme ist die kostenfreie elektronische Lieferung von Artikeln aus gedruckten Zeitschriften unserer Hauptbibliothek und der Universitätsbibliothek Heidelberg für wissenschaftliche MitarbeiterInnen, die wir ggf. automatisch vornehmen.
- Kostenpflichtige Lieferungen (Fernleihen) werden vom LLD-Team bearbeitet, wenn pro Lieferung 1,50 € Guthaben auf Ihrem Bibliothekskonto sind. Sie können mit Ihrer Bibliothekskarte am Kassenautomaten (im Eingangsbereich der Bibliothek) das Bibliothekskonto aufladen.
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