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Dr. phil. Birgit Kramer, Dipl. Volkswirtin

Dr. Birgit Kramer leitet seit April 2021 die Geschäftsstelle im Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg.

Nach ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre sammelte sie erste Erfahrungen in den Bereichen öffentlicher Dienst und Verwaltung, Management, Projektplanung und Personalführung. 2004 erfolgte dann ein Wechsel in die gerontologische Forschung bei einem Auslandsaufenthalt in Cambridge, USA am Massachusetts Institute of Technology im MIT AgeLab. Ihre Forschungsschwerpunkte in den USA lagen vor allem in der Nutzung von Chancen und Stärkung von Ressourcen einer älter werdenden Gesellschaft. Ihre Promotion zum Thema „Die Akzeptanz neuer Technologien bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz“ absolvierte sie nach ihrer Rückkehr aus den USA beim Netzwerk Alternsforschung in Heidelberg, gefördert von der Klaus Tschira Stiftung.

Von 2016 bis 2019 war Frau Dr. Kramer Projektkoordinatorin an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg im „Distance Caregiving“ Projekt. Von April 2019 bis März 2021 koordinierte sie das „Townhall-Projekt“ am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg. Sie ist zudem Gründungsmitglied der Initiative „Verringerung des Pflegerisikos“. Gegründet wurde die Initiative im Juli 2019 durch die wissenschaftlichen Institute der Universität Heidelberg (Institut für Gerontologie) und der Charité Berlin (Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft). Im Mittelpunkt stehen lebenslange Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabilitation und rehabilitative Pflege. (https://www.gero.uni-heidelberg.de/pflegerisiko.html)

Projekte

  • „Pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Stimme geben: das Town Hall Projekt“ (04/2019-04/2021, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination)

  • „DiCa – Distance Caregiving“: Pflege- und Hilfepotenziale über nationale Distanzen und internationale Grenzen hinweg. (gefördert vom BMBF; 06/2016-04/2019; wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination)

  • The acceptance of new technologies by caregivers of persons with dementia (gefördert vom MIT AgeLab, Massachsusetts Institute of Technology, Cambridge, MA, USA; 05/2013-04/2015; (amerikanische Vergleichsstudie zum Dissertationsprojekt)

  • Die Akzeptanz neuer Technologien bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz (gefördert von der Klaus Tschira Stiftung; 05/2010-06/2016, Dissertationsprojekt)

Forschungsinteressen

  • Prävention und Gesundheitsförderung im Alter
  • Pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz: Lebensqualität, Wohlbefinden, Selbstsorgefähigkeit und Partizipation
  • Angehörigensensible Kommunen gestalten und fördern
  • „Distance Caregiving“ - Pflege und Unterstützung über eine räumliche Distanz
  • Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
  • Technik in der Pflege: Technische Unterstützungsmöglichkeiten in der häuslichen und stationären Pflege
  • Technik im Alter: AAL – „ambient assisted living“: Altersgerechte Assistenzsysteme für ein möglichst langes, komfortables und unabhängiges Leben in der eigenen Häuslichkeit

Publikationen

Wiloth, S. & Kramer, B. (2021 in press): Pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz eine Stimme geben: Wie in familiären Pflegearrangements die Selbstsorge Pflegender gestärkt werden kann. In: Zimmermann, H.-P. & Peng-Keller, S. (Hrsg.): Selbstsorge bei Demenz. Alltag, Würde, Spiritualität. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Wiloth, S., Kramer, B., Kiefer, A., Wittek, M., Böttner, S., Fraas, C., & Kruse, A. (2020). Die Methode der „Rathausgespräche “: ein Studienprotokoll. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, https://doi.org/10.1007/s00391-020-01788-1

Rott, C., Wiloth, S., Kramer, B., Kruse, A. Kuhlmey, A., Stein, T. & Blüher, S. (2020). Prävention statt Pflege, Gesundheit und Gesellschaft, 22(6).

Kramer, B., Engler, S. & Bischofberger, I. (2019) „Distance Caregiving“ – empirische Einblicke aus betrieblicher Perspektive. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52(6), 546–551.

Franke, A., Kramer, B., Jann, P. M., van Holten, K., Zentgraf, A., Otto, U., & Bischofberger, I. (2019) Aktuelle Befunde zu „distance caregiving“ Was wissen wir und was (noch) nicht? Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52(6), 521–528.

Franke, A., Otto, U., Kramer, B., Jann, P. M., van Holten, K., Zentgraf, A., & Bischofberger, I. (2019). Das Potenzial neuer Technologien zur Unterstützung von Pflege über eine räumliche Distanz. Pflege 32(6), 324-333.

Bischofberger, I., Franke, A., Hegedüs, A., Kramer, B., Otto, U., van Holten, K. (2017). Wenn pflegende Angehörige weiter entfernt leben – Technik eröffnet Chancen für Distance Caregiving, ist aber nicht schon die Lösung. In I. Hämmerle & G. Kempter (Hrsg.), Umgebungsunsterüstzes Lernen. Beiträge zum Usability Day XV (S. 140-148). Lengerich, Westfahlen: Pabst Science Publishers.

Kramer, B. (2016). Die Akzeptanz neuer Technologien bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz. Dissertation

DaDalt, O., Burstein, A., Kramer, B., D'Ambrosio, L. A., & Coughlin, J. F. (2016). Dementia and financial incapacity: a caregiver study. Working with Older People, 20(2), 66-75.

Burstein, A., DaDalt, O., Kramer, B., D’Ambrosio, L., & Coughlin, J. (2016). Dementia caregivers and technology acceptance: Interest outstrips awareness. Gerontechnology, 14(1), 45-56.

Kramer, B. (2014). Dementia Caregivers in Germany and Their Acceptance of New Technologies for Care: The Information Gap. Public Policy & Aging Report 24(1), 32-34.

Kramer, B., Wahl, H.-W. und Plischke H. (2013): Die Akzeptanz neuer Technologien bei pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz. in: Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik, Tagungsband: 6. Deutscher AAL-Kongress 22.01.2013 - 23.01.2013 in Berlin, Deutschland.

D’Ambrosio L. A., Kramer, B., Tracton-Bishop, B., Mohyde, M. Schold Davis, E. and Coughlin, J.F. (2011): The Role of Driving Evaluations in Older Drivers’ Driving Decisions. Conference proceedings: Transportation Research Board 90th Annual Meeting 2011. trid.trb.org/view.aspx

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