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Angehörigenpflege

Zunehmend mehr Beschäftigte begleiten, betreuen und pflegen Angehörige. Dies stellt eine große Herausforderung und nicht zu unterschätzende Mehrfachbelastung dar. Dauer und Intensität der notwendigen Unterstützung sind häufig nur schwer kalkulierbar und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität und Organisationstalent.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen in der oft langjährigen Pflegezeit an ihre eigenen Belastungsgrenzen und darüber hinaus. Unternehmen und Institutionen müssen sich den Herausforderungen durch eine wachsende Zahl an Pflegebedürftigen stellen. Die Universität Heidelberg ist bereits gut aufgestellt.

Auch die Medizinische Fakultät hat erkannt, dass Lösungen gefunden werden müssen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bewältigung der großen Belastung der Angehörigenpflege zu unterstützen. Das Gleichstellungsteam der Medizinischen Fakultät bietet Informationen und Veranstaltungen an.

Persönliches, vertrauliches Gespräch

Mit der betrieblichen Pflegelotsin und Referentin für Gleichstellungsfragen Antonia Scheib-Berten können Sie jederzeit ein persönliches Gespräch vereinbaren. Dazu kontaktieren Sie Fr. Scheib-Berten einfach per Mail oder rufen sie an (0621/383-9782).

In geschützter Atmosphäre werden gemeinsam mit Ihnen Lösungsansätze entwickelt, die zu Ihrer Situation passen. Es handelt sich um niederschwellige Beratungen zur ersten Information und dem Ziel der Weiterverweisung an die zuständigen Stellen.

An den Veranstaltungen und den vertraulichen Gesprächen können Sie in Absprache mit Ihren Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen unter Berücksichtigung des dienstlichen Interesses während der Arbeitszeit teilnehmen. Wir danken der Geschäftsführung der Medizinischen Fakultät für dieses Entgegenkommen.

Durchgeführte Veranstaltungen

  • Infotisch und Gespräch
  • "Vorsorge durch Vollmachten und Verfügungen"
    Vortrag mit Fragerunde mit Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Leiter des Fachgebiets Geschichte. Theorie und Ethik der Medizin, und Antonia Scheib-Berten, Dipl. Sozialpädagogin und betriebliche Pflegelotsin
  • "Trauerreaktionen und Trauerverarbeitung / Hilfreiche Abschiedsrituale / Abschiedskultur im Unternehmen / Hilfsnetzwerke und Selbsthilfemöglichkeiten"
    Vortrag Anne Arend-Schulten, Sozialpädagogin (B.A.), Fachkraft Palliative Care
  • Vortrag "Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung – was bedeutet das?"
    Referenten: Bernhard Ortseifen, SKM Heidelberg und Claudia Schreiner-Rüdiger, Stadt Heidelberg

Infotisch mit Sabine Schulz von der Deutschen Alzheimergesellschaft Mannheim.
Besuch am Infotisch durch die stellvertretende Bibliotheksleitung Jutta Matrisciano.
Prof. Dr. Axel Bauer beim Vortrag.