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Gleichstellung

Die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg bekennt sich zu Diversität und Gleichstellung ihrer Mitglieder und tritt aktiv dafür ein, Männern und Frauen Chancengleichheit zu bieten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.

Aktuelles

Delta Kids Camp 2022

Für das diesjährige Delta-Kids-Camp sind noch Restplätze verfügbar. Es handelt sich dabei um ein Feriencamp, dass die Medma seit vielen Jahren in Kooperation mit dem TSV Mannheim anbietet.

Kinder von Fakultätsangehörigen können an diesem hervorragend organisierten Camp teilnehmen und sich sportlich betätigen; die Elternbeiträge sind vergleichsweise niedrig (100 Euro pro Wochenplatz).  

Das Anmeldeformular mit weiteren Informationen finden Sie im Anhang. Am diesjährigen Feriencamp können Kinder der Jahrgänge 2010 bis 2015 teilnehmen. Pro Kind kann eine Woche gebucht werden.

MitarbeiterInnen und Studierende der Medizinischen Fakultät Mannheim können ihr/e Kind/er über das Gleichstellungsbüro anmelden. Senden Sie hierzu bitte das ausgefüllte Anmeldeformular als PDF an das Gleichstellungsbüro:

Anmeldeformular (PDF)

gleichstellungsbuero@remove-this.medma.uni-heidelberg.de

 

Fachtag „Gewalt gegen Frauen in Krisenzeiten“

am 17. Mai 2022, von 13:45 bis 17:45 Uhr, in der Universitätsmedizin Mannheim

Programmflyer (PDF)

Der Fachtag ist als hybride Veranstaltung geplant: Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort, in der Universitätsmedizin Mannheim, Haus 12, Hörsaal 5, als auch online möglich; die Teilnehmerzahl vor Ort ist begrenzt.

Hier gehts zur Anmeldung.

Gewalt gegenüber Frauen ist ein allgegenwärtiges Problem in unserer Gesellschaft. Besonders erschreckend sind die Zahlen zu häuslicher Gewalt. Jede vierte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Opfer von häuslicher Gewalt sind zu über 80 Prozent Frauen – und zwar Frauen aller sozialen Schichten.

Dieses Gewaltproblem hat sich während der Corona-Pandemie nochmals verschärft. Statistiken lassen einen Anstieg von knapp 5 Prozent im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 erkennen. Ursache für diesen Zuwachs waren die langandauernden Kontaktbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen. Sie haben die Lebenssituation vieler Frauen verschlimmert, da sie ihren Peinigern über lange Zeit nahezu ausweglos ausgesetzt waren. Beratungsstellen und Vertrauenspersonen waren für sie kaum erreichbar.

Das Gleichstellungsteam der Medizinischen Fakultät Mannheim nimmt sich dieses wichtigen Themas an und organisiert einen Fachtag, der vor allem die lokale Situation in Mannheim und der Umgebung in den Fokus rückt. Ziel ist es, relevantes Wissen zu Formen und Ausmaß sowie zu Tätern und Opfern zu vermitteln und die Auswirkungen der Corona-Beschränkungen näher zu beleuchten. Darüber hinaus werden Hilfsangebote für betroffene Frauen und Präventionsmaßnahmen für potenziell gefährdete Frauen vorgestellt.

Professor Dr. Kathrin Yen, Rechtsmedizinerin der Universität Heidelberg und Leiterin der Heidelberger Gewaltambulanz, wird über rechtsmedizinische Methoden referieren und zeigen, wie sich Gewalthandlungen feststellen lassen.

Zahra Deilami, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mannheim, wird Anlaufstellen für Opfer von Gewalt nennen und in ihrem Vortrag darstellen, wie sich die Stadt Mannheim gegen häusliche Gewalt engagiert und welches Netz an Hilfsangeboten – wie Behörden, Beratungsstellen und Frauenhäuser – sich bislang ausgebildet hat.

Tanja Kramper vom Polizeipräsidium Mannheim wird über Präventionsarbeit und Opferschutz berichten.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen der Universitätsmedizin Mannheim sowie niedergelassene Ärzt:innen, Studierende, Sozialarbeiter:innen und weitere Multiplikatoren.

Der Fachtag schließt mit einem Schnupperkurs zur "Selbstverteidigung für Frauen nach Krav Maga". Dieser findet von 19 bis 21 Uhr in der Alten Brauerei, im Hörsaal 02 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; Anmeldung unter: gleichstellungsbuero@remove-this.medma.uni-heidelberg.de.

Anmeldung zum Fachtag unter Angabe der Kontaktdaten, der Tätigkeit und der Institution unter: anmeldung-fachtag2022gewalt@remove-this.medma.uni-heidelberg.de. Anmeldeschluss ist der 23.11.2021.

Einen Link zur Teilnahme via Webex finden Sie rechtzeitig im Veranstaltungskalender von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum.

 

Rentenaktionstage an der UMM

„Altersvorsorge für Frauen – wenn nicht jetzt, wann dann?“
Vorträge am 10. Mai und 23. Juni, Renten-Sprechstunde am 31. Mai

Kein Geld fürs Restaurant, für Zoobesuche mit den Enkeln oder eine neue Brille. Bei vielen Rentner:innen reicht das Geld am Monatsende nicht einmal für den Einkauf im Discounter. Knapp 18 Prozent der Rentnerinnen und Rentner gelten als arm oder armutsgefährdet. Frauen sind hierbei deutlich stärker von Altersarmut bedroht als Männer. Sie erhalten durchschnittlich lediglich 50 Prozent der gesetzlichen Rentenbezüge im Vergleich zu Männern. Häufiger sind sie deshalb im Rentenalter auf zusätzliche Erwerbsarbeit angewiesen, um ihre Rente aufzubessern.

Diese "Rentenlücke" hat ihre Gründe: Frauen erhalten im Verlauf Ihres Berufslebens im Schnitt signifikant weniger Lohn als der männliche Teil der Bevölkerung. Nach wie vor liegt die Erziehungsarbeit wie auch die Pflege von Eltern und Schwiegereltern vorwiegend in weiblichen Händen. Fortwährende Teilzeitarbeit im beruflichen Werdegang stellt sich ebenso häufig als Folge dar wie der Verzicht auf einen möglichen beruflichen Aufstieg. Während der Berufs- und Familienjahre stehen oft andere Dinge im Fokus und nehmen die volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Im Rentenbescheid zeigen sich dann die Auswirkungen einer lückenhaften Erwerbsbiografie.

Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät Mannheim reagiert auf den Informations- und Beratungsbedarf und organisiert in Kooperation mit der Betrieblichen Sozialberatung des Geschäftsbereichs Personal des Universitätsklinikums Mannheim im Mai und Juni 2022 "Rentenaktionstage". Geplant sind zwei Vorträge sowie eine ꞌRenten-Sprechstunde'. Unter dem Motto „Altersvorsorge für Frauen – wenn nicht jetzt, wann dann?“ wird Thomas Tallafuss, ausgewiesener Rentenexperte der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, an die UMM kommen.

Am 10. Mai wird er über die gesetzliche Rentenversicherung sprechen und insbesondere veranschaulichen, wie nachteilig sich Teilzeitarbeit und Kindererziehungszeiten auf die Altersabsicherung von Frauen auswirken.

Am 31. Mai steht Herr Tallafuss in der ꞌRenten-Sprechstunde' für Einzelberatungen zur Verfügung.

Am 23. Juni geht es in seinem Vortrag thematisch um die betriebliche und private Rentenversicherung sowie die Möglichkeiten, in Niedrigzinszeiten neben der gesetzlichen Rentenversicherung vorzusorgen. Betriebliche und private Rentenversicherung sind zwei weitere wichtige Grundpfeiler für einen finanziell gesicherten Lebensabend.

Ziel dieser Vorträge ist es, Frauen für das Thema Altersvorsorge zu sensibilisieren und aufzuzeigen, dass es sich wirklich auszahlt, das Rentenkonto jederzeit während des Berufslebens im Blick zu behalten.

Die Vorträge am 10. Mai und am 23. Juni finden von 13.00 bis 14.30 Uhr sowohl in Präsenz als auch online statt.
Die Präsenz-Teilnehmerzahl ist begrenzt; die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.
Um Anmeldung wird bis 8. Mai bzw. 21. Juni gebeten.
Der Veranstaltungsraum wird den Präsenz-Teilnehmerinnen, entsprechend der dann geltenden Corona-Bestimmungen, rechtzeitig mitgeteilt, Online-Teilnehmerinnen erhalten rechtzeitig einen Link zur Einwahl.

Teilnehmerinnen der Universitätsklinikum Mannheim GmbH melden sich bitte per Email bei Andrea Dalmer, GB Personal, für Vortrag und/oder Einzelberatungsgespräch an: Andrea.Dalmer@remove-this.umm.de.

Teilnehmerinnen der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg melden sich bitte beim Gleichstellungsbüro (Dr. Anja Titze) für Vortrag und/oder Einzelberatungsgespräch an: gleichstellungsbuero@remove-this.medma.uni-heidelberg.de.

Wir bedanken uns beim Dekanat der Medizinischen Fakultät und bei der Geschäftsführung des Universitätsklinikums dafür, die Teilnahme von Frauen durch Freistellung (Überstundenabbau / Nacharbeit) möglich zu machen. Einzelheiten müssen die Teilnehmerinnen mit ihrem/r Vorgesetzten absprechen.

 

„breaking blades“

Ausstellung zum Thema FGM – weibliche Genitalverstümmelung

Vom 27. September bis 11. Oktober 2021 war die Ausstellung „breaking blades“ der Fotografin Antje M. Pohsegger in der Universitätsmedizin Mannheim zu Gast. Die Ausstellung war erstmals im süddeutschen Raum zu sehen und umrahmte einen Fachtag zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (engl. FGM = Female Genital Mutilation), der am 29. September an der UMM stattfand.

Die fotografisch-künstlerischen Arbeiten von Pohsegger thematisieren ein grausames Ritual, das 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betrifft. Weibliche Genitalverstümmelung ist aber aufgrund der Zuwanderung auch hierzulande ein Thema. Laut TERRE DES FEMMES leben etwa 65.000 Frauen in Deutschland, die von FGM betroffen sind. Die Zahl der gefährdeten Mädchen wird auf etwa 15.500 geschätzt.

Die Fotografin hat die Erlebnisse von Betroffenen, die im deutschsprachigen Raum leben, medial aufbereitet und möchte mit ihren eindrucksvollen Arbeiten das Bewusstsein für diese schädigende Praktik schärfen. „Das Thema der Genitalverstümmelung bewegt mich seit über zehn Jahren und lässt mich seitdem nicht los“, so die engagierte Fotografin.

Das folgende Video vermittelt einen guten Eindruck von dem ambitionierten Projekt der Künstlerin.

Fortbildung und Weiterbildung

Programme zur Förderung Ihrer wissenschaftlichen  Karriere an der Medizinischen Fakultät Mannheim

Die Universität Heidelberg hat am 12. Juni 2018 die Charta Familie in der Hochschule unterzeichnet und ist deren "Best Practice Club" beigetreten. Die Vereinbarung setzt hohe Maßstäbe zur Familienorientierung. Mit der Unterzeichnung bringen die Hochschulleitungen ihr besonderes Engagement in diesem Bereich zum Ausdruck. Neben dem Audit-Zertifikat "familieundberuf" ist dies ein weiterer Meilenstein in der Verantwortung und dem Engagement für die Familienorientierung an der Universität.

Das Projekt gender2020 brachte 2017 Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Wissenschaftspolitik zusammen, um Empfehlungen für die Gestaltung von Gleichstellung in der Wissenschaft zu entwickeln. Zur Website des Projekts

Studieren mit Kind

Kein Gegensatz: Studium und Kind

Die Vereinbarkeit von Studium und Familie/Kind stellt vor besondere Herausforderungen. Das Gleichstellungsteam und das Studiendekanat bieten in Kooperation Information und Begleitung für (werdende) Mütter und Väter. Im individuellen Gespräch und alljährlich im Rahmen einer Informationsveranstaltung stehen Ihnen die Fachberaterinnen gerne unterstützend zur Seite.
Einzelberatung zu sozialrechtlichen und psychosozialen Fragestellungen sowie zu Kinderbetreuung und Babysitter-Service einfach per Mail bei der Gleichstellungsreferentin anfragen.

Fragen zum Studium mit Familie beantworten die Mitarbeiterinnen des Studiendekanats. Bitte beachten Sie die Novellierung des Mutterschutzgesetzes , das seit 2018 u.a. auch für Studentinnen gilt!

Die Aufteilung der wöchentlichen Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten in Präsenzzeit und Telearbeit wurde in der überarbeiteten Dienstvereinbarung zur Telearbeit ausgewogener gestaltet. mehr...

Zunehmend mehr Beschäftigte begleiten, betreuen und pflegen Angehörige. Das Gleichstellungsbüro bietet Veranstaltungen und Informationen zum Thema. mehr...

Die Medizinische Fakultät Mannheim hat im Tridomus-Gebäude einen Ruheraum für Schwangere eröffnet. Er ist mit einer Liege und Sitzgelegenheiten ausgestattet. mehr

Aufgaben

  • Beratung und Unterstützung bei Fragen im Zusammenhang mit Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Elternschaft, Kinderbetreuung und Angehörigenpflege.
  • Betreuung der fakultätseigenen Kindertageseinrichtung  MEDI-KIDS für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kindern von Studierenden.
  • MEDI-KIDS Babysitter Service
  • MEDI-KIDS Kongressbetreuung (wir erteilen gerne Auskunft)
  • Ferienbetreuung Delta-Kids für Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Unterstützung von Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei der Gleichstellungsreferentin Frau A. Scheib Berten.
  • Beratung und Unterstützung von Frauen im wissenschaftlichen Bereich in allen Phasen ihres wissenschaftlichen Werdegangs vom Studium bis zur Professur
  • Vermittlung an den Dual Career Service der Universität Heidelberg
  • Beratung und Information zur Vereinbarkeit von Studium und Familie
  • Information und Beratung im Falle von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
  • Angebot von Praktikumsplätzen aus den Fachrichtungen Soziale Arbeit und Sozialpädagogik
  • Angebot von Unterstützung zur Erstellung von Diplomarbeiten (gerne Zweitkorrektur) zu genderrelevanten Themen für Studierende der Fachrichtung Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
  • Gremienarbeit und Vernetzung im regionalen und landesweiten Rahmen
  • Innen- und Außendarstellung der Gleichstellungsarbeit

Still- und Wickelpunkte

Kinderzentrum, Haus 30, Ebene 1, Raum 05
Pädiatrischer Stützpunkt
(Schlüssel beim Aufnahmeteam)

Kinderzentrum Haus 31, Ebene 1, Raum 17
Kinderchirurgischer Stützpunkt

Haus 42, Behindertentoilette
Neben Bibliothek

Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro Heidelberg

Wir kooperieren mit den Mitarbeiterinnen des Gleichstellungsbüros der Universität Heidelberg. Die Möglichkeit, das vorhandene Know How und die gesammelten Erfahrungen in unsere neue Gleichstellungsarbeit zum Nutzen der MitarbeiterInnen und StudentInnen der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg einbringen zu können, erweitert die Bandbreite der Angebote um ein Vielfaches.

Informationen und Beratung über die gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen erfolgt derzeit über das Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg. Durch das Olympia-Morata-Programm und fachspezifische Gleichstellungsmaßnahmen können die Voraussetzungen für die berufliche Karriere und eine nachhaltige Lebensplanung mit Familie und Kindern verbessert werden.

Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg

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