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Gesundheitsökonomie

Schwerpunkt des Forschungsprogramms „Gesundheitsökonomie“ bildet das seit 2014 am Institut initiierte Thema „Gesundheits- und politökonomische Analyse von früher Prävention im Kindesalter“, welches eine Vielzahl ökonomischer Evaluationsprojekte im Bereich gesundheitliche Beeinträchtigungen im Kindesalter (Übergewicht und Adipositas, Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung etc.) beinhaltet. Ziele dieser Studien sind a) die Evaluation der kurzfristigen und vor allem der langfristigen ökonomischen Auswirkungen fehlender früher Prävention in Deutschland, b) die polit-ökonomische Analyse, warum frühe Prävention bisher in Deutschland ungenügend angeboten wird (z. B. Einfluss politisch hemmender Faktoren) und c) die Konzeption und die ökonomische Begleitung von Interventionsmaßnahmen zur Prävention von Erkrankungen im Kindesalter.

Gegenwärtig werden in diesem Forschungsprogramm am MIPH Krankheitskostenstudien u. a. zu Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter, Tabakkonsum etc. entwickelt. Des Weiteren werden Kosten-Effektivitäts-Studien früher Prävention im Kindesalter durchgeführt, die als Grundlage evidenzbasierter Entscheidungen, wann und welche frühen Präventionsmaßnahmen in Deutschland implementiert werden sollten, dienen. Darüber hinaus wird der Einfluss der Lebensmittel- und Getränkeindustrie auf das kindliche Ess- und Trinkverhalten polit-ökonomisch evaluiert.