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Dr. med. univ. Michael Eichinger

Michael Eichinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Mannheimer Institut für Public Health. Er leitet mehrere Studien in den Bereichen Pädiatrische Versorgungsforschung und Planetary Health. U.a. koordiniert er derzeit das Projekt PART-CHILD, eine stepped-wedge cluster-randomisierte Studie zur Verbesserung der sozialen Teilhabe von Kindern mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen (gemeinsam mit Tatiana Görig). Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am MIPH absolviert er derzeit seine Facharztweiterbildung an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Medizinischen Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg.

Michael Eichinger studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Graz/Österreich. Neben seiner Dissertation zu Kontextfaktoren des frühkindlichen Bewegungsverhaltens, absolviert er ein Masterstudium der Medizinischen Statistik (MSc in Medical Statistics) an der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Den vollständigen Lebenslauf von Michael Eichinger finden Sie hier.

Forschungsinteressen

Pädiatrische Versorgungsforschung

  • Partizipative Entscheidungsfindung in pädiatrischen Versorgungssystemen
  • Soziale Teilhabe als Outcome in der Versorgungsforschung
  • Versorgungsepidemiologie fetaler Alkoholspektrumstörungen (FASD)

Frühe Hilfen

  • Schnittstellenmanagement und Etablierung von strukturierten Versorgungspfaden
  • Clustering von psychosozialen Belastungsfaktoren (z.B. emotionale Vernachlässigung) und gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen (z.B. Ernährung, Bewegung, Schlaf) sowie deren gemeinsame Korrelate

Planetary Health

  • Co-Benefits des aktiven Transports im Kindes- und Jugendalter
  • Nutzung von kommunalen Sekundärdaten für lokale Nachhaltigkeitstransformationen

Methodische & statistische Expertise

  • Multivariable statistische Verfahren (z.B. generalisierte lineare gemischte Modelle, verallgemeinerte Schätzgleichungen)
  • Machine-learning in der Epidemiologie
  • Analyse von Sekundärdaten (z.B. Krankenhausinformationssysteme)
  • Mixed Methods-Studien
  • Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen
  • Partizipative Entwicklung settingbasierter Präventionsprogramme
  • Entwicklung innovativer Methoden zur Analyse von gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen und ihren Kontextfaktoren in der frühen Kindheit

    Projekte

    • PART-CHILD: Evaluation einer komplexen Intervention zur Verbesserung der partizipativen Entscheidungsfindung in der Sozialpädiatrie und der sozialen Teilhabe von Kindern mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen – Eine cluster-randomisierte Studie im Stepped-Wedge Design (laufend)
    • Querschnittstudie zu versorgungsepidemiologischen Aspekten fetaler Alkoholspektrumstörungen (FASD) (laufend)
    • Schnittstellenmanagement im Bereich Frühe Hilfen: Partizipative Analyse des Status quo und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Mannheim (laufend)
    • Co-Benefits des aktiven Transports im Kindes- und Jugendalter: Eine transnational vergleichende Studie (laufend)
    • ICF-CY MedUse (abgeschlossen)
    • Zusammenhang zwischen baulichen und sozialen Kontextfaktoren und dem Bewegungsverhalten von Kindergartenkindern (abgeschlossen)

    Ausgewählte Publikationen

    Eichinger M, Schneider S, De Bock F, 2018. Subjectively and objectively assessed behavioral, social and physical environmental correlates of preschoolers’ accelerometer-based sedentary behavior. Journal of Pediatrics 199: 71.

    Eichinger M, Schneider S, De Bock F, 2017. Subjectively and objectively assessed social and physical environmental correlates of preschoolers’ accelerometer-based physical activity. International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity 14: 153.

    Eichinger M, Titze S, Haditsch B, Dorner TE, Stronegger WJ, 2015. How are physical activity behaviors and cardiovascular risk factors associated with characteristics of the built and social residential environment? PLoS ONE 10(6): e0126010.

    Schneider S, Eichinger M, De Bock F, 2015. Wie sieht die Wohnumgebung unserer Kinder aus und hat sie einen Einfluss auf körperliche Aktivität als zentralen Risikofaktor für juvenile Adipositas? In: Abschlussbericht Adipositas im Kindesalter, Zentrum Medizin und Gesellschaft. Forthcoming as eBook.

    Kontextspalte