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Klinische Kooperationseinheiten

Prävention umspannt die gesamte Lebensspanne, von der Geburt über das mittlere bis ins hohe Alter. Trotz der großen Erfolge in der kurativen Medizin mit der Entwicklung vielfältiger neuer Therapieansätze auch und gerade für Volkskrankheiten, hat sich die Situation bzgl. Mortalität und Morbidität hier nicht durchgreifend gebessert. Verbesserte Präventionsmaßnahmen sind daher essentiell. Hier können durch die fortschreitende Digitalisierung medizinischer, individueller sowie umweltbezogener Daten entscheidend verbesserte Zugänge gewonnen werden, die sich für frühere individuelle Risikoeinschätzung und Erkennung von Folgeschäden eignen. Um das Potenzial der Digitalisierung zu nutzen, sind bisher kaum alltagstaugliche medizinische Konzepte existent, die über die informatische Datenerfassung hinaus mittels fachlich wissensbasierter Ansätze eine integrative Dateninterpretation für Krankheitsentwicklung und -verlauf verfolgen. Diese sind für die Ableitungen von präventiven und kurativen Stratifizierungsstrategien allerdings wegweisend.

Um die Nutzung der Digitalisierung für die Prävention voranzutreiben und Präventionsansätze aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu bringen, wurden an der Medizinischen Fakultät Mannheim im CPD-BW sieben Klinische Kooperationseinheiten (KKEs) eingerichtet.

Kontextspalte

Zentrum für Präventivmedizin
und Digitale Gesundheit Baden-Württemberg

Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim