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Forschungsprojekte

Das Hühner-Embryo-Metastasierungsmodell (CEM) oder Hühnerei-Chorionallantoismembran-Modell (CAM) stellt eine überzeugende Alternative zu heterotropen oder orthotopen Karzinommodellen der Nacktmaus dar und kann in diesem Zusammenhang als leistungsstarke in vivo Ersatzmethode herangezogen werden, um spezifische Schritte der Metastasierungskaskade zu prüfen.

Unsere Arbeitsgruppe hat seit ca. 1993 kontinuierlich zur Hypothesengenerierung dazu beigetragen herauszufinden, wie der u-PAR molekular agiert und in der Krebszelle reguliert wird, und wie dies zu einer detaillierteren Risikoklassifizierung, Diagnostik und Therapie maligner Tumoren beitragen könnte.

Innerhalb eines Konsortiums mit Partnern aus der Biophysik, optischen Physik, Lichtmikroskopie, Bioimaging sowie Experten in der Biologie von Exosomen etablierten wir erfolgreich die Einzelmoleküldarstellung von humanen microRNAs in einzelnen fixierten Zellen per SMLM innerhalb fixierter Zellen bei einer Auflösung von 10-15nm. 

In unseren aktuellsten Arbeiten charakterisierten wir, zusammen mit zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationspartnern, mehrere miRNA-orchestrierte molekulare Netzwerke, die für die Metastasierung von zentraler Relevanz sind, z.B. ein Netzwerk aus miR-21, miR-34a, Pdcd4, Src, und PTEN.

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