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ICON

Der enorme Fortschritt in der Medizin in den letzten Jahrzehnten hat zu einer weitreichenden Verbesserung von Lebensqualität und Lebenserwartung geführt. Dennoch bestehen weiterhin große Herausforderungen, u.a. in der Übertragung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die Klinik. Die Zunahme komplexer chronischer Erkrankungen und Komorbiditäten stellt außerdem alle klinischen Disziplinen vor zunehmend große Herausforderungen. In der aktuellen organ- bzw. krankheitsbezogenen Forschung und sektorierten Krankenversorgung fehlen weithin Konzepte zur Förderung von Forschung und interdisziplinärer Weiterbildung über die eigene Disziplin hinaus. Aufgrund des demographischen Wandels wird zudem ein Anstieg von komplexen chronischen Erkrankungen erwartet, und die Schere zwischen der traditionellen, krankheitsfokussierten medizinischen Versorgung und den tatsächlichen Bedürfnissen der Patienten wird sich weiter vergrößern.

Mit dem Clinician Scientist Programm „Interfaces and Interventions in Complex Chronic Conditions (ICON)“ (Sprecher: Prof. Dr. M. Ebert) soll die nachhaltige Förderung der akademischen Karriere von Clinician Scientists in der translationalen Medizin komplexer chronischer Erkrankungen und damit auch die Verbesserung der Versorgung dieser stetig wachsenden Patientengruppe ermöglicht werden.

Weitere Informationen zu den Zeilen des Förderprogramms, zu Bewerbungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren selbst finden Sie hier.

MACS

Nachdem die Medizinische Fakultät Mannheim vor einigen Jahren ein internes Förderprogramm für Clinician Scientists etabliert hat, um junge Ärzt*innen in der Weiterbildungsphase zum Facharzt/ärztin zu unterstützen, und ihnen geschützte Freiräume für die Entwicklung einer eigenen wissenschaftlichen Karriere zu ermöglichen, wurde zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit der Förderung ergänzend das Mannheimer Advanced Clinician Scientist (MACS) Programm aufgebaut. Dieses richtet sich gezielt an Ärzt*innen mit Facharztqualifikation und soll ihnen eine verlässliche und attraktive berufliche Perspektive in der universitären Medizin eröffnen.

Kernelelement des Programmes ist die Gewährung einer geschützten Forschungszeit von 50% der Arbeitszeit über 2 Jahre nach der Facharztqualifikation der Bewerber*innen. Ziel der Förderung ist der Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe als Grundlage für eine Leitungsfunktion in der Universitätsmedizin.

Neben der eigenen aktiven Forschungsarbeit sind die Mannheimer Advanced Clinician Scientists mit den existierenden Forschungsverbünden in Mannheim und Heidelberg assoziiert und werden von 2 Mentoren über die gesamte Laufzeit begleitet. Die MACS wirken zusätzlich selbst als Mentoren für die nächste Generation von Clinician Scientists (Junior Mentors). Die aktive Mitwirkung in existierenden Mannheimer Clinician Scientist Programmen einerseits und den existierenden Forschungsverbünden in der Metropolregion andererseits, soll die erfolgreiche Vernetzung der verschiedenen Clinician Scientists in den verschiedenen Phasen der akademischen Karriere sowohl untereinander aber auch mit anderen wissenschaftlich aktiven Arbeitsgruppen in den unterschiedlichen Phasen ihrer akademischen Laufbahn ermöglichen.

Letztlich wird mit dem MACS Programm einerseits die grundlagenorientierte, klinische und/oder translationale Forschung, und andererseits auch die spezialisierte universitäre Krankenversorgung unterstützt.

Weitere Informationen zu den Zeilen des Förderprogramms,  zu Bewerbungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren selbst finden Sie hier.

Kontextspalte

School of Translational Medicine (STMM)
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Tridomus C, Ebene 4
Ludolph-Krehl-Straße 13-17
68167 Mannheim