Sie befinden sich hier

Inhalt

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Das Fachgebiet Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin vermittelt den Studierenden der Medizin die für die erfolgreiche Ausübung des Arztberufs unentbehrlichen historischen, wissenschaftstheoretischen und ethischen Grundlagen medizinischen Denkens, Wissens und Handelns.

Prof. Dr. Axel Bauer wird bei den Grand Rounds am 29. November einen Vortrag über "Assisted suicide and the physicians' legal and moral responsibility" halten. Sparringpartner ist der Neuroradiologe PD Dr. Alex Förster  mehr...

Im Rahmen des Studium Generale am 13. Dezember versucht Prof. Dr. Axel Bauer zu klären, an welchen Krankheiten Wolfgang Amadeus Mozart tatsächlich litt und wie er diese zur biografischen Inszenierung einsetzte. mehr...

Geschichte der Medizin

Die Geschichtswissenschaft dient im Medizinstudium zunächst der ärztlichen Ausbildung. Sie muss historische Fragestellungen aufgreifen und Methoden bereitstellen, denen für die theoretische und die klinische Medizin Relevanz zukommt. Hier ist die Medizingeschichte in einer vergleichbaren Lage wie die Medizinische Psychologie, die Medizinische Soziologie oder die Medizinische Biometrie.

Diese Rolle nennen wir History in Medicine. Klassische Themenschwerpunkte der History in Medicine sind ereignis-, prozess- und strukturgeschichtliche Wandlungen der soziokulturellen Grundlagen der Medizin, des ärztlichen Denkens, Wissens und Handelns sowie Veränderungen salutogenetischer und pathogenetischer Konzepte im Verlauf der durch Quellen erschließbaren Zeiträume.

Mehr zur Geschichte der Medizin...

Theorie und Ethik der Medizin

Theorie der Medizin und Medizinethik sind eigenständige Disziplinen, die seit etwa zehn Jahren in der Ärztlichen Ausbildung stärker berücksichtigt werden. Die Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 schreibt im Rahmen des Klinischen Studienabschnitts den Querschnittsbereich Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin als benotete Pflichtlehrveranstaltung vor.

Der Unterricht in diesem Querschnittsbereich sollte so angelegt sein, dass er weder zu einer Themen einengenden Fixierung der Medizingeschichte noch zu einer oberflächlichen Historisierung der Medizintheorie oder gar der Medizinethik führt. Denn erstens sind längst nicht alle medizinhistorisch interessanten Fragestellungen medizinethischer Provenienz, und zweitens gibt es keine eindeutige normative Konsequenz, die wir aus der Betrachtung der Vergangenheit für unser eigenes Handeln in Gegenwart und Zukunft ziehen können.

Mehr zu Theorie und Ethik der Medizin...

Kontextspalte