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Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg

Im Jahr 2007 beauftragte das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg das Institut damit, ein wissenschaftliches Gutachten für eine ganzheitliche Gesundheitsstrategie im Land zu erarbeiten, in welcher die Prävention und Gesundheitsförderung neben der ambulanten und stationären Versorgung sowie der Pflege als vierte Säule des Gesundheitswesens verankert wird. Das Institut orientierte sich an dem im Jahr 2006 während der finnischen EU-Ratspräsidentschaft lancierten Konzept des „Health in all Policies“ und zeigte in seinem Gutachten auf, wie Gesundheitschancen sektorübergreifend, beispielsweise auch unter Einbezug der Bildung und kommunalpolitischer Strukturentscheide verbessert werden können. Das Institut schlug unter anderem die Einrichtung von kommunalen Gesundheitskonferenzen vor, die inzwischen nach Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes verpflichtend in den Landkreisen und Städten des Landes eingeführt wurden. Die Landespolitik richtet ihr Handeln nach dem in einem Bürgerdialog entwickelten Gesundheitsleitbild aus, das für die genannten vier Säulen konkrete Ziele benennt.

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